Zubehör für die XT 660 Z

 

Zubehör für die Yamaha XT 660 Z Tenere

 

 

Gabelfedern von Wilbers

 

Jahrelang habe ich mich geärgert, daß meine Gabel bei Unebenheiten schnell und vor allem tief runterging. Wurde es richtig buckelig, dann ging sie auch schon gern mal auf Block. Das klingt nicht nur häßlich, sondern ist weder für das Material noch für die Handgelenke förderlich. Endlich - zum Julfest 2013 - habe ich sie mir gegönnt!

Neue Gabelfedern von Wilbers für 99 Euro, von denen ich mir ein strafferes Verhalten und das Ende des Auf-Block-Gehens verspreche.

Kurz nach dem Julfest bin ich mal wieder Richtung Osten gefahren, um sie auszuprobieren. Runter von der Straße und ab durch den Waldweg. Kurzes scharfes Anbremsen.........sie nickt nicht mehr so stark ein. Gut. Nun wirds wellig. Ich stehe in den Fußrasten und steuere auf ein schönes Schlagloch zu. Rüber und.......hm......war da eins? laugh

Ne, irgendwie nicht. Naja, nehmen wir das Nächste. Rüber. Schon wieder nichts dolles. Na ok. Ein paar Kurven weiter wirds richtig löchrig. Ich stehe weiterhin in den Rasten, gebe Gas und polter über die Schlaglochpiste. Ich glaub, die haben die Ecke hier neu gemacht....... wink 

Oder es liegt wirklich an den Gabelfedern. yes

Ja, die Federn sind ihre 99 Euro wirklich wert!!  Die buckeligen Stellen werden recht gut glattgebügelt und die Gabel schlägt wirkloch nicht mehr durch.

Allerdings hat die Aufrüstung einen kleinen Nachteil: Bei unebenen Strecken schlägt normalerweise die Gabel leicht nach links und rechts. Das ist nun etwas ausgeprägter. Aber ich denke, damit kann ich leben. Noch ein bissel mit der Vorspannung experimenterein und dann sollte es passen.

Hätte ich den günstigen und vor allem guten Umbau doch voher gemacht!

 


 

Sturzbügel von SW-Motech

 

Eigentlich braucht sie es nicht. Denn die Tenere hat von Haus aus bereits Sturzpads am Tank. Nichtsdestotrotz habe ich welche montiert, falls ein Sturz doch heftiger ausfallen sollte und die kinetische Energie nicht durch den Tank und deren Halterungen geht, sondern vom recht flexiblem (da Stahlrohre) Rahmen absorbiert wird. Die dann allerdings durch den Sturzbügel schon vorher deutlich gedämpft wird. Daher verbiegt eher der Bügel als der Rahmen. Bei meinen stabilen Seitenlagen ist bisher rein gar nichts passiert. Und ich habe ein gutes Gefühl, wenn ich unterwegs ist.

Die Montage geht schnell und reibungslos vonstatten. Das Stahlrohr ist schwarz gelackt. Wenn ein Sturz passiert ist, sollte man den abgeschrappten Lack wieder durch einen Lackstift oder ne Spraydose ersetzen, da es sonst schnell rostet.Weiterhin basteln einige Reisende dort Taschen ran. Somit kann man den Schwerpunkt wieder weiter nach vorn holen und weiter runter. Allerdings werden dann beim Sturz die Taschen beschädigt. Der Sturzbügel ist dann nicht wirklich ein Sturzbügel.

 

Nunja, und der Sturzbügel sieht - wie bei so vielen Teilen - sehr wichtig aus!

Ich habe ihn dran, weil er die Maschine bei einem Sturz einfach sicherer macht. Und somit fährt man auch sicherer im Kopf. Auch wenn es die Enduro ein paar Gramm schwerer macht.

 

 

 


 

Schalthebel von Touratech

 

Ein Schalthebel ist elementar. Man fährt im ersten Gang los, schaltet hoch in den zweiten, dritten und man wird schneller ohne das der Motor überdreht. So ist die Art und Weise der Schaltung in Verbindung mit der Fortbewegung. Ohne dem Schalthebel haben wir ein Problem. Man kommt nicht mehr in oder aus Neutral und wenn man mit einer Zange einen Gang einlegt, dann ist das sehr ......eintönig.

Beim Endurowandern kann es durchaus mal vorkommen, daß man stabile Seitenlage hat. Und nichts wäre schlimmer, wenn der Schalthebel das Zeitliche segnet. Denn in einer Gegend, wo im Bereich von vielen Kilometern kein Mensch ist, ist das - um es blumig auszudrücken - doof. Der originale Schalthebel hat immerhin schon ein klappbares Endstück, wie der Schalthebel von Touratech auch. Daher ist die Wahrscheinlichkeit, daß der Schalthebel abbricht, sehr gering. Aber warum habe ich ihn trotzdem getauscht? Der Grund ist dieses Mal recht billig: Er sieht besser aus!

Und außerdem ist der Schalthebel geschmiedet,damit er bei Kaltverformung nicht so schnell abbricht. Auch beim Zurückbiegen, wenn er beim Sturz doch verbiegen sollte. Der Originale läßt sich allerdings auch ohne Probleme zurückbiegen.

 

 

 

 



 

Motorschutz von SW-Motech

 

Wie fährt es sich ohne Motorschutz? Ganz klar! Sehr gut. Wie lange fährt es sich ohne Motorschutz? Vermutlich bei weitem nicht so lange als mit. Der Grund ist für Wanderenduristen logisch: Schottersteine und andere harte Dinge können entweder langfristig oder ganz schnell Teile an der unteren Seite der Enduro beschädigen oder zerstören. Manchmal sogar so nachhaltig, daß eine Weiterfahrt nicht mehr möglich ist. Sei es, daß Schläuche oder Kabel angerissen oder gar abgerissen werden, der Ölfilter einen Treffer bekommt oder gar die Ölwannne ein Loch kassiert. Ist das jetzt übertrieben gesehen? Gesehen? Ja, ich habs gesehen. Oft genug bei anderen Wanderenduristen.

Dagegen gibt es stabile Motorschutzteile.

Das Gute bei der XT 660 Z Tenere: Sie hat bereits einen serienmäßig dran! Allerdings ist dieser zwar aus sehr stabilen Kunststoff und suggeriert relativ viel Vertrauen, jedoch ist es zweifelhaft, daß dieser mehrere Tausend Kilometer Schotterpisten überleben kann.

Die Lösung: Viele Anbieter (in meinem Falle SW-Motech) haben Mototschutzwannen im Angebot.

Sie sint aus Leichtmetall und sehen ungemein wichtig aus!

Der Preis: 139,39 Euro direkt bei SW-Motech. Stand: 2013.

Die Montage geht recht zügig und ohne Schwierigkeiten. 

 

 

Wie man auf dem Bild sehen kann, habe ich das Teil oft und intensiv offroad und auf Schotter benutzt. Etliche Tausend Kilometer.

Der Motorschutz hat es absolut unbeschadet überstanden, hat nichts durchgelassen und es gibt auch keine Vibrationsrisse. OK, die Optik ist nicht mehr die beste. Aber hey: Dafür ist es ein Motorschutz!

 


Lenkertasche von Touratech

 

Wer kennt sie nicht: die Lenkertaschen!!

In den 80ern waren sie absolute Pflicht!! Wer keine hatte, gehörte einfach nicht dazu.

Heutzutage sind sie nur noch schwer zu bekommen. Sie sind fast ausgestorben. Was an sich schade ist, denn praktisch sind sie. Ohne Zweifel. Ich habe mich umgeschaut und die Teuerste (24,90 €; Stand 2013) war die von Touratech. Aber: Sie ist es wert!

Sie wird mit einem Kunststoffclip am Lenker angeklickt. Dann noch drei Klettverschlüsse und fertig. Sie stört nicht und man kann Sachen leicht reinlegen oder entnehmen. Allerdings ist durch die Form nicht viel Platz. Und: Man sollte im Sommer nie was reinlegen, was wärmeempfindlich ist. Meine Pfefferminzbonbons waren nur noch in einem Stück aus ihrer Dose zu entnehmen......

 

Aber das Beste ist: Sie ist absolut wasserdicht! 650 km Dauerregen in Schweden haben das bewiesen.  

 

 


Lenkererhöhung von SW-Motech

 

Was macht endurowandern Spaß!

Man fährt stehend kilometerlang die Schotterpisten lang und irgendwann kommt er vielleicht: Der Schmerz im Rücken und/oder im Nacken. Aber warum? Der Abstand zwischen Fußrasten und Lenker ist einfach zu gering und man steht immer leicht nach vorn gebeugt. Bei einigen Fahrern kommt es zu Rückenschmerzen oft aufgrund von Muskelverspannungen. 

Was kann man dagegen unternehmen?

Zum ersten kann man die Fußrasten tauschen, die ein wenig tiefer sind. Z. B. die Fußrasten von SW-Motech (wie unten beschrieben).

Eine weitere Möglicheit ist den Lenker zu erhöhen. Hier bietet SW-Motech für ca. 40 Euro (Stand: 2013) eine Lenkererhöhung. Diese kann man in verschiedenen Größen (20, 25, 30, 50 mm) kaufen. Ich habe mich für die 20 mm-Erhöhung entschieden, da hier die Züge und Leitungen nicht verlängert werden müssen. Die Montage dauert nur ca. 20 Minuten. Man braucht es auch nicht eintragen, da es eine ABE gibt.

Wie ist die Lenkererhöhung in der Praxis? Sitzend fahren merkt man sofort den höheren und somit angenehmeren Lenker. Er liegt einfach besser in der Hand und der Oberkörper wirkt noch aufrechter.

Stehend fahren ist bedeutend besser!! Man kann fast gerade stehend fahren und die Schmerzen gehören nun der Vergangenheit an.

Für mich als 1,78 m großen Fahrer ist diese Lenkererhöhung goldrichtig!

 

 


Kistenträger von OTR

 

Viele Wanderenduristen haben Packrollen, Tankrucksack und Rucksack.

Andere wiederum - so wie ich - haben lieber Kisten mit. Dafür braucht man den entsprechneden Kistenträger. Um Probleme durch Erschütterung, Witterung und eventuelle Stürze zu vermeiden, sollten es stabile Kistenträger sein.

Den stabilsten Träger für den Tenere gibt es von off-the-road. Dieser Träger ist aus stabilem Stahlrohrrahmen. Er sieht zwar nicht dezent aus (andere sagen, er ist potthäßlich   ), aber dafür muß man sich keine Gedanken über solche Probleme wie herabfallende Kisten oder abgerissene Halter oder gebrochene Rohre.

Zusätzliche Sicherungen wie Extravergurtung oder ähnliches kann man sich hier sparen. Meine Träger sind seit etlichen Tausend Kilometern drauf und haben nicht die geringsten Anzeichen von Materialschwächen oder -schäden.

Die Kisten selber werden mit Stangen durch kleine angeschweißte Rohre geschoben und gesichert. Der dazugehörende Haltesatz besteht aus einer massiven Stahlplatte, einem abenso stabilen sehr breiten Einhacksystem sowie den Pendanten zu den Rohren am Kistenträger. Ein Klicksystem hält bei Waschbrettpisten nicht lange aus. Dieses System schon.

 

 


hohe Scheibe von Powerbronze

 

Die originale Scheibe der Tenere ist toll! Sie ist stabil und doch flexibel genug, um nicht gleich zu brechen, hat einen eingegossenen Kantenschutz und hat dieses ungemein schicke Yamaha-Emblem vorn drauf.

Nur ist die Scheibe für die Fernreise und für schnelleres Fahren für mich als 1,79 m großen Fahrer völlig ungeeignet. Der Grund: Die Windabrisskante ist zu niedrig, so daß die Luft in der Ohrenhöhe massiv verwirbelt und es so dermaßen laut wird, daß man taub wird. Auch wird der Kopf hin und her geschüttelt, was nicht besonders angenehm ist.

Ne niedrigere Scheibe? Ne, dann ist der Wetterschutz nicht mehr so gegeben. Finde ich zwar jetzt nicht soooo wichtig, aber bei Sturm oder 500 km Regen ist es dann schon besser.

Nach einiger Suche habe ich eine Scheibe von Powerbronze bei ebay gefunden und für 57 Euro ersteigert. Sie ist somit deutlich günstiger als die meisten Scheiben anderer Anbieter. Die PB-Scheibe kostet bei ebay im Moment (Januar 2013) ca. 65 Euro.

Vor der Montage muß noch ein Kantenschutz angebracht werden. Geht recht einfach und dauert nur ein paar Minuten. sieht aber nicht so schick aus wie der eingegossene Kantenschutz des Originals.

Die Montage ist kindeleicht: Sechs Schrauben raus, alte Scheibe runter, neue Scheibe rauf, sechs Schrauben rein. Aber Vorsicht!!!! Die Schrauben sind aus Kunststoff und dürfen nur vorsichtig reingeschraubt werden und ohne viele NM! Sie vergniedeln sonst sofort!

 

 

An der Optik der hohen Scheibe gewöhnt man sich schnell. Auch deswegen, weil sie nicht zu hoch ist.  Bei den ersten Fahrten fällt sofort auf, das der Wind jetzt über den Ohren am Helm vorbei geht. Bei schneller Fahrt nehme ich den Kopf ein klein wenig runter und schon ists nur noch wenig Geräusch über. Der Wind ist angenehm. So kann man stundenlang ohne Ermüdungserscheinungen über schwedische Motorvej fahren.

Trotzdem kommt genug Wind zum Fahrer, um im Sommer nicht zu kollabieren.

Die Scheibe hat für mich als Winterfahrer einen weiteren großen Vorteil: Ich kann mit offenen Visier fahren, da es sonst ganz schnell zusammen mit der Brille beschlägt.

Ich würde eine hohe Scheibe immer wieder kaufen!

 


Hauptständer

 

Ein Hauptständer ist ungemein praktisch!

Beim Packen steht die Enduro schön gerade und stabil, beim Schrauben ebenso, für das Überwintern kann man wunderbar die Reifen entlasten und vor allem beim Reifen wechseln ist der Hauptständer unverzichtbar!

Auch wenn man am Strand von Römö steht, ist der Hauptständer wunderbar. Auf dem Seitenständer kippt die Enduro schnell um, aber auf dem Hauptständer bleibt sie ohne Probleme stehen.

Dieser Hauptständer ist von SW-Motech. Die Montage ist problemlos und die Feder ist stabil genug, damit der Hauptständer bei Offroadfahrt nicht umherschlackert. Beim Ein- und Ausklappen stößt er auch nirgends an.

Das Aufbocken erfordert nicht allzu viel Kraft.

Zwar wird dadurch die Enduro um ca. 2 kg schwerer, aber die sehr praxisnahe Handhabung ist meiner Meinung nach unverzichtbar!

 

 


Handprotektoren

 

Wer ohne Handprotektoren mal Bodenkontakt gehabt hat, wird recht schnell merken, daß oft eine Weiterfahrt nicht mehr möglich ist. Aber Warum? Wenn die Maschine umfällt, dann fällt sie auch in der Regel auf den Lenker. Genauer: auf die Lenkerenden. Was so ja nicht tragisch ist. Aber dort sind ja bekanntermaßen auch Kupplungshebel und Handbremshebel. Wenn diese im schlimmsten Falle abbrechen, dann hat man beim Handbremshebel 90 % der Bremswirkung verloren oder die Fähigkeit verloren, zu kuppeln. Und damit ist die Fahrt dann beendet. Nur blöd, wenn man grad in einem einsamen Wald oder Schotterpiste steht, wo in der nächsten Umgebung - so 50 km oder mehr - rein gar nichts ist. Allein der Gedanke daran, läßt nicht wirklich Frohsinn aufkommen.

Hiergegen gibt es ein einfaches wie effektives Gegenmittel: Handprotektoren

Aber nur die, die auch ganz um den Lenker rumgehen und fest mit dem Lenkerende verschraubt sind. Zum Lenkerende hin offene Handprotektoren haben diesen Schutz nicht. Sind also mMn untauglich.

Im Zubehörsegment gibt es eine Vielzahl von Handprotektoren. Die ganz Billigen kosten so um die 10 Euro, halten aber auch nicht so viel aus. Und sehen halt billig aus.

Gute Handprotektoren sollen ein wenig nachgeben, damit die Aufschlagsenergie nicht ungebremst in den Lenker geht, aber stabil genug, um die Hebel zu schützen.

Meine Handprotektoren sind Originale von Yamaha. Sie sind unerhört teuer (so ca. 170 Euro), haben aber zum Gegensatz vieler Protektoren aus dem Zubehör reichlich Platz zwischen Griff und Protektor. Das macht sie für mich ideal. Sie sind äußerst stabil und haben schon so manche Umfaller völlig unbeschadet überstanden. Allerdings sind sie etwas schwer. Was nicht weiter tragisch ist. Und sie erfüllen somit die Funktion von Vibrationsvernichtern.

Allerdings geben sie so gut wie gar nicht nach. Ein Freund hatte einen Umfaller auf Asphalt und die Aufschlagsenergie ging direkt an dem Haltepunkt, wo der Spiegel verschraubt war und hat dort den Spiegelhalter glatt durchgebrochen. Daher empfiehlt es sich, die Protektoren nicht ganz bombenfest zu schrauben, damit sie ein wenig nachgeben können.

Diesen Schaden halte ich für einen Einzelfall.

Ich bin mit den Yamaha Handprotektoren hochzufrieden!

Sie sind stabil, halten ordentlich was aus, passen optisch zur Enduro, sind sehr praktisch und sehen ungemein wichtig aus.

Auch wenn der Preis sehr schmerzt.

 

 


GPS-Halter mit Adapter

 

Nach langer Zeit und etlichen Tausend Kilometern habe ich mir letztes Jahr ein GPS geholt und somit ist dann auch ein GPS-Halter vonnöten.

Die Wahl fiel auf das von Touratech mangels bezahlbaren Alternativen. Außerdem habe ich diese Sachen größtenteils günstig über ebay ersteigern können. Das Schöne an der Tenere ist, daß werksmäßig eine Halterung bereits dran ist.

Der Anbau ist recht fix: Scheibe runter, Adapter dran, Halter ran, Feinjustierung, fertig.

Leider ist der Adapter ein wenig zu kurz. Eigentlich soll der Halter halt vor dem Tacho sein, was für mich inakzeptabel ist. Daher habe ich den Adapter hochgestellt, so daß leider das GPS und der Halter ganz leicht mit der Scheibe in Berührung kommt.

Ideal ist die Lösung nicht, aber sie klappt ohne weiteres.

 

 

Es ist eine Bordstromversorgung vorbereitet, die ich aber nicht nutze. Bei einer anderen Tenere hat es tadellos funktioniert.

Der Halter ist abschließbar. Somit muß man nicht beim kleinsten Stopp das GPS abnehmen und es kann nicht ohne weiteres rausfallen.

 

Wie schlägt sich das Teil im Einsatz?

Auf der normalen Straße funktioniert die Sache ohne weiteres. Der Einzylinder ist nicht so ruppig wie bei einer KTM und von daher gibts keine Schwierigkeiten.

Wie ist es aber offroad? Da wackelt und rüttelt alles, Schotterstrecken sind auch nicht bekannt fafür, darauf ruhig fahren zu können und ein Hinplumpser ist auch mal drin. Und? Gibts Probleme? Klares Nein!

Das Metall hält, bekommt keine Risse, nichts verbiegt, alle beweglichen Teile laufen genau und sauber und die Gummis halten die übelsten Vibrationen vom GPS ab.

Der Halter ist bis auf den zu kurzen Adapter vorbehaltlos zu empfehlen. Der Preis ist meiner Meinung nach zu hoch, aber so ist das nun mal, wenn gute Alternativen fehlen.

 


Offroadfußrasten

 

Die originalen Fußrasten sind toll.........wenn man nur sitzend auf der Straße fährt.

Eine ganze Reihe von Anbietern bieten Fußrasten an, allerdings sind nicht alle Fußrasten preislich im Rahmen oder passen oder sind robust.

Meine Wahl ist auf die Fußrasten von SW-Motech gefallen.

Diese Fußrasten waren zum Zeitpunkt des Kaufs recht günstig. Sie kosteten ca. 80 Euro. Durch die hohe Nachfrage ist der Preis leider massiv gestiegen und liegt aktuell (Dezember 2012) bei ca. 120 Euro. Das ist zu teuer. Auch wenn es teurere gibt.

Warum SW-Motech-Fußrasten?

Diese Fußrasten sind bedeutend breiter als die Originalen und haben somit eine deutlich größere Auflagefläche für die Stiefel. Lange stehend fahren ist kein Problem. Zudem sind sie in der Höhe zweifach verstellbar. Somit kann man sie nach eigenen Vorlieben einstellen.

Sie sind etwas niedriger als die Originalen und haben damit den Vorteil, daß beim sitzenden Fahren der Abstand zwischen Sitzbank und Fußrasten größer wird und damit auch der Kniewinkel. Lange Strecken sind kein Problem mehr.

Auch kommt der Lenker einem etwas entgegen, weil man etwas tiefer steht.

Das Gummi kann man schnell entfernen und darunter sind Zacken, um den Stiefel besser zu halten. Ideal, wenn man bei Nässe unterwegs ist.

Sie stehen allerdings etwas weiter ab, was im ersten Moment etwas seltsam aussieht (wenn man genauer schaut) und manche Naturen stören sich daran, daß man den Fuß zum schalten etwas höher ziehen muß.

Umgefallen bin ich damit auch schon ein paar Mal. Es hat ihnen nicht geschadet.

Sie sind robust und einfach und für den damaligen Preis meine erste Wahl!!! 

 

 


 Antikratzfolie

 

Wenn man sich eine neue Enduro kauft, dann steht sie vor einem mit makellosem Lack. Alles ist perfekt. Keine Kratzer, keine Schlieren. Alles in Ordnung.

Dann bewegt man sie artgerecht und dann kommt er: der erste Kratzer!!!

Grad beim aufrecht stehend fahren sind die Beine eng am Tank und aufwirbelnder Sand, der zwischen Beine und Tank kommt, läßt den Lack ganz schnell stumpf werden bzw. sogar verkratzen.

Wie wir alle wissen, ist der erste Kratzer - und sei er noch so klein - der schlimmste.

Wer Enduro fährt, muß das in kauf nehmen. Es ist halt so.

Aber: Man kann viele Kratzer verhindern bzw. kann man die gröbsten vermeiden.

Dafüer gibt es die Folie von Louis.

Sie ist zwar mit 12,99 Euro recht teuer, da man gleich zwei von denen braucht, aber somit kann man in meinem Falle wenigstens die Tankflanken weitgehend schützen.

 

 

Wie man sieht, sind Schlieren von oben nach unten drauf. Die stammen von einem Umfaller. Ohne Flolie wäre das alles direkt auf dem Lack. Und durch die Flolie ist nur ein sehr kleiner Teil des oberen Tanks leicht mitgenommen. Die gröbsten Macken hat die Folie erfolgreich geschluckt.

Auch habe ich die Folie im Bereich des Zündschloßes verklebt, damit die weiteren Schlüssel wie vom GPS und der Kisten den Bereich um dem Schlüsselloch nicht beschädigen.     

 


Scheinwerferabdeckung

 

Eine Scheinwerferabdeckung ist schon ungemein praktisch. Mal stelle sich vor: Beim ordentlichen Schottern ballert einem ein dicker Stein auf den Scheinwerfer. Dieser zerspringt und das Licht ist aus. Man ärgert sich schwarz bis grün. Zu Hause angekommen, bestellt man das Teil und fällt vom Glauben ab: über 200 Euro! Bei manchen Händlern noch deutlich mehr!!

 

Da hilft z. B. von Touratech die Scheinwerferabdeckung aus Makrolon. Makrolon ist ein äußerst widerstandfähiger Kunsstoff. Das Teil kostet auch lediglich ca. 35 Euro.

Mein Scheinwerferschutz hat dutzende Steine ohne einen nennenswerten Schaden abbekommen. Geschweige der Scheinwerfer.

Ein Muß für das Endurowandern!!

 

 

 


Gleichrichterabdeckung

 

Die Gleichrichterabdeckung von Touratech kostet 18,90 Euro.

Somit ist das Teil sehr teuer, sieht aber ungemein wichtig aus. Findige Handwerker bauen sich das selber. Aber Leute wie ich (studierter Logistiker) muß es halt kaufen.

 

 

Wie man sieht, wurde das Teil schon stark benutzt.

Die eigentliche Schutzabdeckung besteht aus dickem Kunststoff, die einen vertrauenserregenden Eindruck macht und hat auch schon viel mitgemacht, ohne Schaden zu nehmen. Allerdings ist Metall besser als Kunststoff.

Nach mehreren Tausend Kilometern Offroadeinsatz (davon einen Großteil Schotter) hat die Abdeckung von Touratech keine sichtbaren Schäden. Ich denke, daß Kunststoffteil würde nicht ganz so gut aussehen, aber mit Sicherheit immer noch in einem Stück sein.

Somit erklärt es sich, ob dieses Teil von Touratech dringend notwendig ist: Ein klares nein.

Aber es sieht gut aus und schaden tuts auch nicht.

Nach oben