Nützliches auf der Reise

 

Hier gebe ich Euch nützliche Tipps für die Reise, damit diese ein wenig einfacher wird.

 

 

Motoröl nachfüllen

 

Auf einer Reise wird viel gefahren. Wenn viel gefahren wird, werden die Motoren älter. Wenn die Motoren älter werden, dann verbrauchen sie Öl. Wenn sie Öl verbrauchen, muß man nachfüllen.

 

Logisch, oder?

 

Meine Tenere von Baujahr 2008 mit einem Kilometerstand von ca. 46.000 km verbraucht ein wenig Öl. Das ist ok und völlig im Rahmen. Aber viele Enduros - auch meine XT 660 Z - haben einen Einfüllstutzen, der etwas ungünstig liegt. Bei der Tenere ist das nicht nur ungünstig....der Zugang ist totaler Mist!  cheeky

Er ist am Lenkkopflager ziemlich weit unten und wird hübsch eingerahmt von Lenkkopf, oberen Aufbauten und dem zierlichen 23-L-Tank, der sich so richtig schön rumschmiegt.

Zuhause alles kein Problem: Trichter ran, mit der Dose grob zielen und rein mit der Suppe.

Aber auf der Reise? Will ich einen riesigen und öligen Trichter mitnehmen? Nö.

 

Hierzu habe ich nun eine für mich praktische Lösung erarbeitet, wie wir es damals in den 80ern machten: Wir haben uns was gebastelt! enlightened

Zuerst habe ich mir einen Schlauch besorgt. Zum Beispiel von einer Batterie oder so ein Einfüllschlauch von einer Scottoiler-Ersatzflasche. Dann habe ich mit einen kleinen 0,5-L-Kanister besorgt. Z. B. von Louis: Kanister

Dieser Kanister hat noch einen kleinen Einfüllstutzen mit einem Knick. Dieser ist zwar ungemein praktisch, ist aber auch für die Tenere viel zu kurz. Ich nehme nun den Schlauch, stülpe ihn über den kleinen Einfüllstutzen und sichere ihn mit einem Klebeband. Mein Klebeband ist sehr elastisch, haltbar und flüssigkeitsresistent.

 

Das Ergebnis sieht so aus:

 

 

Dieses Konstrukt transportiere ich ganz einfach in einer kleinen Tüte in einer Kiste und verbraucht quasi keinen Platz.

 

Wenn ich nun Öl nachfüllen möchte, dann wird er einfach aufgesteckt und los gehts:

 

 

Einfach, praktisch, effektiv und versaut einem nicht die Karre. yes

 

 


 

Packrolle

 

Der Transport der Ausrüstungsgegenstände auf einer Reise ist eine elementare Sache. Man sollte nicht zu viele Sache mitnehmen, aber auch genug Platz haben, um für alle Fälle die entsprechenden Sachen mitzuhaben.

Neben den Kisten und Packtaschen gibt es noch die allseits beliebte und oft günstige Packrolle, die im Prinzip vom Seesack abstammt. Sie ist einfach aufgebaut, robust, leicht zu verzurren und in der Regel bedeutend günstiger als Kisten oder Packtaschen.

Jahrelang habe ich eine Packrolle von POLO benutzt (oft zu sehen auf den Bildern meiner Reiseberichte) und das war recht angenehm. Allerdings hatte ich, seitdem ich allein oder mit einem Kumpel auf Reisen bin, Platzprobleme. Die Kisten sind voll mit Werkzeug, Kleidung, Kochsachen und auch der Schlafsack, der immerhin 40 % einer Kiste benötigt. 

Nun habe ich einen neue Packrolle von HELD:

 

 

Sie ist ca. 80 cm lang und hat einen Durchmesser von ca. 40 cm. Das Volumen ist ca. 90 Liter.

Sie ist etwas größer als die alte. Und  und meine Meinung sollte sie nicht größer sein.

Die Packrolle hat den allseits bewährten Rollklickverschluß und besteht aus sehr festen und wasserdichten Tarpaulin. Sie hat oben drauf noch eine Netztasche mit Reißverschluß. Dort kann man z. B. gewaschene Wäsche während der Fahrt trocknen. Dann sind noch Gummibänder über Kreuz angeordnet, wo man weitere Sachen unterbringen kann. Ein Griff rundet die Sache ab.

Der Hauptgrund, warum ich eine etwas größere Packrolle haben wollte, ist der Schlafsack. Denn der paßt nun auch in die Packrolle. Und somit habe ich nun deutlich mehr Platz in den Kisten. 

 


 

Schlafsäcke

 

Schlafsäcke sind toll. Sie halten warm und man schläft total gut in ihnen. Schlafsäcke haben allerdings einen Nachteil. Sie sind recht groß. Wenn man kalte Nächte hat, sollte man einen Schlafsack haben, der einen guten Komfortbereich von +6° hat. Das ist zumindest mein idealer Bereich. Mein Schlafsack ist kein Mumienschlafsack, sondern ein Deckenschlafsack, der unten breit ist.  Ideal für kalte skandinavische Nächte, wenn es entweder nicht im Sommer hingeht oder wenn man sehr, sehr weit in den Norden fährt. Allerdings ist dieser gepackt recht groß.

Meinen Schlafsack (VAUDE Kunstfaser Navajo 900 Rect; Gewicht 1650 gr.) habe ich bei Amazon für ca. 70 Euro gekauft.

Nun habe ich mir für Touren im Sommer für kleines Geld einen weiteren Schlafsack gekauft. Einen Nordisk Mini-Pro (Gewicht 750 gr.) für 20 Euro bei Louis. Dieser hat ein sehr kleines Maß, allerdings liegt sein Komfortbereich bei +16°. Damit ist er bedingt einsetzbar, wenn es darum geht, weit im Norden oder außerhalb der Sommerzeiten zu fahren.

 

Der Hauptgrund, daß ich mir einen zweiten kleineren Schlafsack gekauft habe, ist das Packmaß.

 

 

Deutlich ist der Unterschied zu sehen!

 

Beide haben einen Kompressionssack, damit das Packmaß schrumpft.

rechts der VAUDE: Höhe: 32 cm, Durchmesser: 24 cm

links der Nordisk: Höhe: 22 cm, Durchmesser: 16 cm

 

Der große Schlafsack verbraucht ca. 40 % einer Kiste. Der neue kleine Schlafsack nur ca. 15 %.

Zusammenfassend kann man sagen, daß ein großer Schlafsack ne Menge Platz nimmt, aber in kalten skandinavischen Nächten gut wämt. Ein kleiner Schlafsack braucht nur wenig Platz, aber hier besteht die Gefahr, im Zelt zu frieren. 

 


 

Kompressionsbeutel

 

Auf der Reise mit der Enduro ist erfahrungsgemäß das Volumen für das Reisegepäck limitiert. Werkzeug, Ersatzteile, Kochsachen, Nahrungsmittel, Wäsche, Kulturbeutel und viele andere Dinge mehr. Wenn man wirklich alles mitnehmen möchte, dann ist der Platz schnell weg und man bräuchte eine dritte, vierte und fünfte Kiste. Das sieht nicht nur dämlich aus, sondern es ist praktisch nicht möglich. Der erste Ansatz ist, Sachen wegzulassen und auch damit Gewicht sparen. Dann ist man an einem Punkt angelangt, wo man nichts mehr weglassen kann, aber der Platz ist immer noch arg wenig. Viele von uns versuchen mit aller Gewalt die Klamotten ganz eng zusammenzurollen, damit mehr in die Kiste oder Tasche paßt. Dann legt man die Sachen in eine z. B. Tüte, verstaut es und der ganze Kram ist wieder schön groß geworden. 

Hier gibt es eine Möglichkeit, Kleidung komprimiert und zudem auch geschützt zu verstauen: Die Kompressionsbeutel von Louis.

Kostenpunkt hier 9,90 Euro für drei Beutel.

Die Anwendung ist denkbar einfach: Klamotten geordnet und gefaltet rein, Zipper zumachen, zusammenrollen, Luft geht unten am Beutel raus und fertig. Man spart ca. 50 % bis 70 % Volumen. 

 

 

Hier habe ich drei T-Shirts komprimiert. Sie lassen sich nun ohne weiteres gut, sicher und vor allem platzsparend verstauen. smiley

 


 

Akkupack

 

Im Zeitalter der Handys, DigiCams, Navis und GPS ist die Stromversorgung elementar. Viele Reisende bauen sich daher Steckdosen in ihre Enduros. Leider habe ich schon zu oft BMWs gesehen, die mit Stromproblemen am Straßenrand standen. Auch ein Kumpel hat mal vergessen, sein Navi auszuschalten und hat die Batterie der KTM leergelutscht. Vielleicht bin ich da zu altbacken, aber ich habe Bedenken, ein sehr wichtiges Teil, die Batterie der Enduro, zu belasten.Wenn der Stromträger im Laufe der Zeit immer mehr - und leider auch fast unbemerkt - schwächelt, da möchte ich nicht unbedingt mit weiteren Geräten die Stromversorgung meiner Enduro belasten.

Also stellt sich hier die Frage, wie ich dieses Problem angehe.

Meine Stromversorgung des Handys habe ich mit einem Akkupack gelöst. Unternehmen wie Louis, conrad und Pearl haben Akkupacks im Angebot. Ich habe mir das "Powerbank Akkupowerpack Universal" von Louis als Restpostenware geordert (daher auch kein Linkverweis). Statt 39,95 Euro habe ich nur 22,95 Euro gelöhnt.

Dieser Akkupack hat ein Ladekabel zum Laden des Akkupacks und ein Adapterladekabel zum Laden des Handys. Dazu gibt es sensationelle 10 verschiedene Adapter, um so ziemlich jedes Handy dieser Welt mit Strom versorgen zu können.

 

 

Das Gerät hat eine Kapazität von 5000 mA und das reicht für ca. 2 bis 3 Ladungen. Es sind zwei USB-Ausgänge vorhanden, damit zwei Handys parallel geladen werden können. Gerade da alle Anschlüsse am Akkupack USB ist, ist es universell einsetzbar. Also wohl nicht nur für Handys.

 

 

Der Knopf an der Seite muß ca. 3 Sekunden gedrückt werden, damit der Akkupack zum Ladevorgang des Handys aktiviert wird. Allerdings sollte das Abschalten nicht vergessen werden!!!

 

 

Vorn am Gerät sind zwei farbige LEDs, die den Stromstand anzeigen. Netterweise ist diese Information auch aufgedruckt worden. Die Maße sind übersichtlich: (BxHxT) 6,8 x 10,7 x 1,5 cm. Paßt also in jeder Jackentasche und Fach. yes 

Der Akkupack wird normalerweise am PC angeschlossen, um aufgeladen zu werden. Ungünstig, wenn man unterwegs ist. Glücklicherweise hat mein Ladekabel meines Nokia Lumia 800 einen Adapter von USB zum normalen Stromstecker. Das ist also auch gelöst!

 

Ich bin zufrieden mit dieser Lösung. Es kostet wenig Geld, Platz und Gewicht und man hat nun nicht mehr immer im Hinterkopf, daß das moderne Smartphone nach zwei oder drei Tagen die Grätsche macht. Ich hab ja Strom mit. smiley

 


 

Hardcover-Taschen

 

Wer kennt das vielleicht nicht? Man hat viele kleine Sachen wie Kabel, Batterien, Akkus, Kaugummis, Stifte usw. in den Kisten oder Taschen und was machen sie in diesen Behältnissen? Genau! Das Gleiche, was wir machen: Wandern!

Schotterpisten, Waschbrettstraßen, grobe Huppel lassen die Sachen in den Kisten dorthin wandern, wo man sie nicht abgelegt hat und die Sucherei beginnt. Als ich letztes Jahr mich mit 70 km/h auf die Nase gelegt hatte, waren die Sachen noch mehr durcheinander.

Was auch kontraproduktiv ist: Man muß die Kiste umpacken oder auspacken. Man hat jede Menge kleine Sachen und das kostet alles mächtig Zeit, um es rein-/rauszuräumen.

Für diese Probleme kann ich das hier empfehlen: Hardcover-Taschen

 

 

Diese kleinen Taschen (in meinem Falle: Länge: 25 cm x 16 cm x 6 cm sowie 17 cm x 12 cm x7 cm) sind aus stabilen Kunststoff und werden mit Reißverschlüssen verschlossen. Hier ist alles sortiert und übersichtlich eingepackt, so das man wirklich alles sofort findet ohne das alles durcheinandergewürfelt wird.

In den Taschen sind viele Möglichkeiten, kleine Dinge abzulegen.

 

 

Ich liebe diese Taschen!!!  yes

Sie sind dem Pack-it von Touratech recht ähnlich, allerdings sind sie günstiger. Hier kosten sie etwa 8 Euro und 14 Euro.

Diese beiden Hardcover-Taschen sind z. B. über Amazon in der Rubrik Fotozubehör zu finden.

 

Einziger Nachteil: Sie verbrauchen natürlich Raum. Aber es verhält sich so wie mit Kartons: Sie brauchen auch mehr Raum, aber durch Stapelung lassen sie sich besser lagern und verstauen

 


 

Verzurrmaterial Rokstraps Strap It

 

Von Touratech gibt es spezielles und vor allem sehr gutes Zurrmaterial, um z. B. Packrollen schnell und sicher zu verzurren. Gerade für uns Wanderenduristen ist das von Vorteil.

Wir haben zwei Sätze Rokstraps Strap It für je 20 Euro gekauft.

 

Der schwarze Gurt ist stufenlos verstellbar und kann somit grob dem Gepäck angepaßt werden. Der gestreifte Gurt ist aus sehr festem Stretch und ist für das letzte Quentchen Stabilität da. Die Haken sind beschichtet und äußerst stabil und verbiegen nicht.

Eine gute Investition!!

 


Lenkertasche

 

Schon immer wollte ich (Eggi) eine Lenkertasche für meine Tenere, aber irgendwie gibts keine mehr. Aber auch hier hat Touratech eine (leider ziemlich teure) Tasche für 24,90 Euro aus Cordura im Angebot.

 

Die Lenkertasche wird mit einer Rohrklemme, die an der Tasche befestigt ist, an den Lenker geklickt. Drei Klettverschlusshalter sichern dann die Tasche entgültig.

Die Tasche ist wasserfest und hat eine Kapazität für z. B. eine 0,5-L-Trinkflasche. Dann paßt aber nicht mehr viel rein. Die Maße sind 8 cm x 37 cm x 5 cm. Klingt zwar sehr wenig, reicht aber völlig aus.

Für Kleinigkeiten, die sofort griffbereit sein sollen, ist die Tasche ideal! Sie stört auch überhaupt nicht.


 Trangia-Tasche

 

Touratech hat für die sehr hochwertigem Kochgeschirre von Trangia eine Tasche im Angebot.

Hier kann man zwar sagen "Dinge, die die Welt nicht braucht", aber durch die Tasche werden Kiste, Inhalt und das Kochgeschirr geschont. Geschlossen wird es mit einer Schlaufe.

Kostet 5,90 Euro.

 


Pack-It PROTECH CUBE M

 

Diese Packtasche bringt wirklich Ordnung in meine Kiste!

Ich bin sonst immer mit einer Menge von Plastiktüten oder Leinensäcken auf Reise gegangen, aber nun wollte ich mir was gönnen.   Außerdem wird durch die Beladung der Leinentasche diese sehr zerklüftet, was das Packen auch erschwert.

Die Tasche ist fleecegefüttert und schaumstoffgepolstert und ist mit variabel einstellbaren kleinen Seitenwänden ausgestattet, damit Ordnung in der Tasche herrscht.

Maße: 25 cm x 18 cm x 8 cm

Die Verarbeitungsqualität ist sehr gut und macht somit einen soliden Eindruck. Einen kleinen Tragegriff hat sie auch.

Braucht man nicht zwangsläufig, macht aber das Reiseleben ein klein wenig leichter.

Leider ist sie mit 27,90 Euro kein Schnäppchen.

 

 


Bestecktasche

 

Ja, hier kann man sagen: Dinge, die die Welt nicht braucht!!!

Aber hey: Andere Leute fahren mit ganzen Wohnmobilen in den Urlaub. Also dürfen wir Bestecktaschen von Touratech für 2,90 Euro haben.

 


Handluftpumpe REVO von SKS

 

Weiter unten seht Ihr ja die sehr bequeme aber doch recht schwere Akkuluftpumpe. Da jedes Kilo, was man mitnimmt, den Fahrspaß mindert, haben wir uns überlegt, eine kleine, handliche aber leistungsstarke Handluftpumpe zu kaufen, um Reifendruck zu kontrollieren und zu korriegieren bzw. platte Reifen aufzupumpen.

Fündig wurden wir bei dem Unternehmen SKS, die Handpumpen für Trekkingbiker und andere Radfahrer vertreiben. Diese Reifen habe deutlich mehr Druck als ein normaler Motorradreifen und auch Reisemotorradzubehörhändler schwören auf die Handpumpen von SKS. Also habe ich (Eggi) ein wenig recherchiert und wurde bei Amazon fündig.

 

Wir haben für 22,90 Euro die Pumpe REVO geholt.

 

Sie hat einen intregierten Manometer, was die wenigsten Pumpen haben. Nach dem Aufsetzen der Pumpe dreht man den Griff um 90° und fixiert somit die Pumpe. Zudem ist sie sehr leicht (142 gr.) und klein (Länge 21 cm und Durchmesser 3 cm).

Ob das alles wirklich so gut und so einfach ist, wissen wir noch nicht, da es draußen extrem kalt ist (ca. -20°).

In den nächsten Tagen werden wir das aber nachholen und hier beschreiben.

 

 

Update

Die Pumpe ist nun getestet!

 

Ich (Eggi) gehe bei -2° in die Garage, nehme den Druckprüfer zur Hand und messe den Druck meines Hinterreifens der Tenere: 2,3 bar.

 

OK, da fehlt was.

 

Die Akku-Luftpumpe neben mir als Notlösung liegend, setze ich die Handpumpe auf, versuche die 90 Grad zu drehen, damit die Handpumpe fest wird. Nix. OK, dann pumpe ich mal so. Nichts. Keine Luft geht in den Reifen.

 

Verdamte Sch......*piieeep*  !!  

 

Nu kauft man sich solch eine teure Pumpe und watt is?? Nüscht!

Sauer geh ich hoch in die warme Wohnung und erinnere mich an die Verpackung.

Im Müll gefunden schaue ich rauf und was sehe ich? Das:

 

Wer schauen kann, ist klar im Vorteil!!!

Das war wieder ein typischer "Eggi-das-geht-aber-besser".

 

Okeeee, zweiter Versuch. Und wieder runter in die Garage, Pumpe drauf (erstaunlicherwiese gehts dieses Mal ) und drehe den Griff um 90 Grad. Die Pumpe sitzt tatsächlich fest auf dem Ventil.

Nun pumpe ich genau 10 Mal und nehme sie wieder ab und nehme den Druckprüfer: 2,4 bar. Also 10 Mal pumpen und 0,1 bar mehr. Das ist für einen wirklich großen Motorradreifen völlig ok.

Ich bin zufrieden.

Zumal auch, da das Pumpen per Hand recht anstrengungslos ist. Trotz der kleinen Maße.

 

Hier noch mal die Pumpe:

 

Die Pumpe hat ja einen Manometer, der übrigens recht genau geht, allerdings ist er etwas schlecht abzulesen, wenn die Pumpe am Reifen ist. Aber das ist normal.

 

Fazit:

Gute Pumpe, die ihr Geld wert ist.

Nachteile: für ganz Faule das manuelle Pumpen. Einen kompletten Reifen aufpumpen dauert ein bissel.

Vorteile: Gute Handhabung, sehr leicht und klein, gut durchdachte Technik.

 


Innentaschen für die Kisten

 

Die Innentaschen der verschiedenen Hersteller sind echt toll und praktisch.......und echt teuer!

Für zwei Kisten und ein Kisten-Topcase gehen da mal locker über 100 Euro weg.

Aber: Es gibt eine gute und vor allem sehr günstige Alternative: Die großvolumigen Kunstgewebe-Taschen z. B. von LOUIS, FAMILA, FUTTERHAUS (für Tiernahrung) usw.

 

Diese Taschen haben oft die Maße:

Länge: ca. 38 cm

Breite: ca. 20 cm

Höhe: ca. 35 cm

 

Von Anbieter zu Anbieter variiert das ein wenig.

 

Diese Taschen passen sehr gut z. B. in die Touratech-Boxen und sie können samt Inhalt leicht entnommen werden. Oft haben sie kurze und auch lange Trageschlaufen, so das man sie über der Schulter tragen kann. Mit den oft mittig angenähten Klettverschlüssen kann man die Taschen auch ein wenig zumachen. 

Die meisten Taschen sind zudem auch einigermaßen wasserdicht.

 

Sie sehen zwar nicht so schick aus wie die Innentaschen der diversen Anbieter, dafür kosten diese Taschen aber auch nur einen Euro pro Stück und erfüllen den gleichen Zweck.

 

Anbietertaschen:  ca. 100 Euro

die hier vorgestellten Taschen: 3 Euro

Ersparnis: ca 97 Euro.

 

Was will man mehr?

 

Hier eine Tasche vom FUTTERHAUS

 

 

Hier die Taschen im Einsatz an Elas Twin mit den Touratech-Kisten

 

 


  

Tek Towel Outdoor Handtuch

 

Diese Handtücher haben ein extrem kleines Packmaß und passen somit in jede erdenkliche Tasche und Kiste.

OK, der Preis ist happig (von 9 Euro bis 24 Euro je nach Größe), allerdings sind die Tücher praktisch und man kann sie auch nass wieder im Beutel verstauen. Dieser ist atmungsaktiv, so dass das Tuch nicht muffig wird, macht aber die anderen Sachen in der Tasche/Kiste nicht nass. Zudem trocknet das Handtuch erstaunlich schnell.

Wir hatten davon zwei mit in Schweden und sie haben sich bestens bewährt.

 

Jeder gute Outdoor-Anbieter hat sie im Programm.

 

Nachteil: Hohe Preise

Vorteil: Geringes Packmaß, trocknet schnell

 

Herstellerbild 

 

  

Schaumstoffeinlagen für Motorradjacken

 

 

Jeder kennt sie und fast jeder wirft sie weg. Die „FOAM“-Schaumstoffeinsätze, die als Platzhalter für richtige Rückenprotektoren herhalten.

 

 

Ich habe sie aus purem Zufall mit nach Schweden gehabt.

Die Gepäckrolle auf der Tenere habe ich der Länge nach auf das Heck geschnallt und da die Sitzbank höher ist als das Heck, verdeckte die Rolle teilweise die Rückleuchten. Also habe ich etwas genommen, um den Höhenunterschied auszugleichen.

Da kamen mir die Schaumstoffeinlagen in die Hände.

Das klappte auch ganz gut.

Nach dem ersten Stopp auf dem Zeltplatz wollten wir Stiefel und Motorradhose auf den nassen Rasen gegen Turnschuhe und Jeans tauschen und fürchteten um die Trockenheit der Socken.

Dann stellten wir uns auf die Schaumstoffeinlagen und das klappte doch ganz vorzüglich.

Ab dann haben wir sie zu verschiedenen Gelegenheiten benutzt wie Umziehen, ins Zelt krabbeln, auf einer harten Bank sitzen oder auch keinen nassen Hintern auf der Wiese bekommen.

 

Die Dinger kommen nächstes Jahr wieder mit!!

 

Nachteil: ähm…..

Vorteile: Trocknen schnell, sind relativ flexibel und weich, aber nicht zu weich, nehmen kaum Wasser auf und kosten nix

 

 

  

Druckluftpumpe mit CO2-Kartuschen

 

 

Was war ich froh, als ich die Pumpe bei einer Panne dabei hatte.

 

 Aber: Das Ding ist einfach das Geld nicht wert und die Panne wurde richtig teuer.

 

Diese Pumpe soll angeblich Motorradreifen wieder aufpumpen können.

Per Hand geht das schon mal gar nicht, da man nicht zwei Wochen vor einem Reifen sitzen mag.

Das Ventil paßt kaum auf das Gegenstück an der Felge und lässt sich nur schwer wieder abziehen. Dabei verliert der Reifen wieder schön Luft. Tja, wenn man die Luft mit den Kartuschen auch rein bekommen hätte, denn das klappt auch nicht.

Entweder rauscht die Luft beim Draufschrauben auf die Pumpe fröhlich überall hin oder – wenn man es doch nun mit der zweiten Kartusche geschafft hat – pustet die Pumpe zwar ein wenig Luft in den Reifen, verliert aber schon bei geringem Gegendruck an Kraft und nichts passiert mehr.

 

Apropos zweite Kartusche!! Die wird vom Vertreiber versprochen, aber leider ist in der Verpackung nur eine drinn.

 

Das Ding habe ich an POLO wieder zurückgegeben. Ups……verraten…..

 

Nachteile: Obwohl es für Motorräder angeboten wird, ist es definitiv nicht für Motorräder geeignet. Das Verkaufsversprechen ist glatt gelogen, denn statt 2 Kartuschen ist nur eine dabei.

Vorteil: Für ein Fahrrad bestimmt toll…..

 

rotschwarze Druckluftpumpe mit einer Kartusche


 

Schirmmützenlampe

 

Endlich keine Lampe mehr in den Mund stecken und vollsabbern!

Einfach an die Schirmmütze und man hat auch so beide Hände frei!!

Für kleines Geld bei LOUIS zu haben.

 

Nachteil: Das Einschalten ist etwas fummelig

Vorteil: Da, wo man hinschaut, ist Licht und man hat beide Hände frei.

 

 

 

  

Kurbellampe

 

Elektrische Geräte haben die unangenehme Eigenschaft, Strom zu verbrauchen. Also muß man auch diesen wieder aufladen und nichts ist schlimmer, wenn die Akkus leer sind und das Ladekabel liegt warm und trocken in der Schreibtischschublade …….500 km entfernt.

 

Die Kurbellampe ist da anders, denn sie kann man mit einer kleinen Handkurbel einfach aufladen. Und das geht ungemein gut!

Für kleines Geld gibt’s auch die bei LOUIS.

 

Nachteil: Ein bisschen groß

Vorteil: Stromversorgungsprobleme? Nö!

 

hier ist die ausgeklappte Kurbel gut zu sehen


 

Solarkurbellampe

 

Das ist die Kurbellampe der zweiten Generation. Sie kann nicht nur Strom durch die Kurbel erzeugen, sondern sie hat auch Fotozellen im Gehäuse. Strom erzeugen wenn die Lampe in der Sonne liegt.

Drei LEDs sind eingebaut. Beim ersten Knopfdruck leuchtet eine, beim zweiten Druck alle drei LEDs und bei dritten Druck blicken sie munter.

Sie ist sogar noch ein wenig kleiner als die Kurbellampe der ersten Generation. Eine lohnende Anschaffung!!

 

 

 


 

Akku-Luftpumpe

 

Eine Akku-Luftpumpe ist ungemein praktisch, denn sie kann einen Motorradreifen in wenigen Minuten komplett aufpumpen. Keine Kartuschen, keine Muskelkraft, kein Schwitzen: Einfach mit der Klemme auf das Ventil und Knopf drücken.

Verschiedene Hersteller bieten sie an. Unsere haben wir gebraucht bei ebay ersteigert: für 16 Euro!

Aber neu ist sie z. B. hier zu kaufen. Sie ist unserer Akku-Luftpumpe von Mannesmann sehr ähnlich.

 

Vorteile: Anstrengungslos leere Sachen mit Luft füllen

Bzgl. unserer Pumpe: starke Pumpe mit viel Kraft, genügend langer Schlauch, langlebiger Akku, fest sitzende Ventilklemme, die nicht abrutscht, umfangreiches Zubehör mit verschiedenen Aufsätzen und wichtig: gute und wertige Verarbeitung.

 

Nachteile: relativ schwer (ca. 1,5 kg), recht laut, nimmt mehr Platz in der Kiste weg als eine Handpumpe (und unsere Pumpe hat keinen Druckmesser; wir müssen einen Reifendruckmesser mitnehmen).

 

Bei unserer Reifenpanne in Schweden hätten wir die Akku-Luftpumpe gern gehabt!

 


 

 

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