Schweden 2011 - die endlosen Wälder Schwedens

 

01.Juli 2011 bis 13. Juli 2011 - ca. 3000 km

 


An meinem (Eggis) 41. Geburtstag ist es soweit: Wir fahren wieder nach Schweden!!

Aber dieses Mal ist es etwas anders, denn wir treffen uns mit Kai-Uwe von nordicbiker.se und wir sind sehr gespannt, wie unser Treffen ausfallen wird.

Kai-Uwe hat versprochen, mit uns hunderte Kilometer Schotterstrecken zu fahren und um es vorwegzunehmen: Wir wurden nicht enttäuscht!

Aber eins nach dem anderen.

 

Die Nacht zum 1. Juli schlafen wir relativ schlecht, denn wir wissen, es geht nun endlich wieder los!

Die Tage zuvor haben wir unsere Taschen mit Reiseutensilien gefüllt und die Kisten gepackt, die Klamotten zurechtgelegt, die Motorräder gecheckt und zum 1000. Mal alles wieder nachkontrolliert.

Wir stehen fertig angezogen im Wohnzimmer und verabschieden uns von den Katzen. Die eine und andere Träne kullert bei Ela, denn sie weiß, daß sie unsere Lieblinge nun 13 Tage nicht sehen wird.

Nach einer guten Stunde Autobahn kommen wir in Puttgarden an und bezahlen die 260 Euro für die Fähren Puttgarden-Rødbyhavn und Helsingør-Helsingborg (hin und zurück).

Frisch verzurrt stehen die Enduros im Laderaum.

Die Überfahrt ist etwas schaukelig, aber sonnig.

Als ich (Eggi) einen kurzen Kontrollblick auf die Motorräder mache, stelle ich fest, daß meine Tenere gegen die Bordwand gekippt ist. Zum Glück ist der Gang drin und die Maschine hat nichts. Die Bordwand allerdings hat dicke Kratzer. Ob ich jetzt alles streichen muß?

 

In Dänemark angekommen rauschen wir gleich über die Autobahn nach Farø, um die erste Pause zu machen. Es ist leider ziemlich kalt und bedeckt geworden. Ein paar Tropfen sind auch heruntergekommen.

 

Nach einigen Leckereien fahren wir über die Autobahn durch nach Helsingør und rollen auf die Fähre, wo wir noch einen GS-Fahrer und seine Frau treffen, die direkt aus Marokko kommen.

 

Nach weiteren 40 km kommen wir bei Bertil und Birgitta von B & B Altarstenen bei Perstorp an, wo wir uns für zwei Nächte einquartieren. Es ist ein schönes Treffen mit schwedischen Freunden und wir verbringen schöne Zeit zu viert.

Wir sitzen viel zusammen und reden über dies und das mit einem Mischmasch aus Englisch und Schwedisch.

 

 

 

Birgitta schwelgt in der Vergangenheit

 

 

Eggi, Bertil, Ela und Birgitta

 

 

Auch kommt Miloo wieder zu Ela mit ins Bett. Wahrscheinlich weiß sie wohl, daß Ela ganz doll unsere Miezen vermisst.

 

Morgens bekommen wir ein Frühstück für eine Kompanie serviert: gebratene kleine Würstchen, gebratenen Speck, lecker Köttbullar, einen Riesenkübel Joghurt, Müsli, Brot, jede Menge Aufschnitt……… Herz….Verzeihung….Magen, was willst Du mehr.

 


Am diesen Tag fahren wir mal eben 70 km Schotterwege im Wald ohne auch nur einen Meter Asphalt zu berühren.

 

 

 

Birgitta erzählt uns nach der kleinen Tour, daß Miloo uns gesucht hat und später ganz aufgeregt angelaufen kam, als sie unsere Enduros wieder kommen hörte. Voll süüüüüüüüüß!!!

 


An diesem Abend zieht ein kräftiges Gewitter auf und wir sind froh, daß wir im Wintergarten bei Bertil und Birgitta sitzen und eine „Kleinigkeit“ (ein komplettes warmes Mahl, was einem großen Mittagessen gleichkommt) zum Abendbrot bekommen und unsere Enduros trocken in der Garage stehen.

Abends fragen uns die Beiden, ob wir uns einen durch eine Language Translator gejagten Text mal anschauen können, um hier und da etwas zu korrigieren. Wir sitzen ca. 3 Stunden daran, da diese Translator extrem lustige Texte von Schwedisch auf Deutsch rauswerfen. Aber wir haben es gerne gemacht.

Also wenn ihr auf der Altarstenen-Seite ein paar nahezu fehlerfreie deutsche Texte findet…..die könnten von uns stammen.

 

In der Nacht schlafen wir wieder sehr gut und bestens ausgeruht wachen wir am nächsten Morgen auf. Auch Miloo hat die Nacht in Elas Bett genossen. Sie hat sich ziemlich breit gemacht. Wie zu Hause. :-D

 

Am dritten Tag unserer Reise fällt der Abschied von Bertil und Birgitta sehr schwer, aber wir wollen uns ja bereits morgen mit Kai-Uwe in Motala treffen.

Es ist drückend warm und schwül und sogar Miloo verkriecht sich ins schattige Gebüsch.

Na toll. Und in Deutschland ist es nasskalt. Wollten wir nicht nach Schweden fahren, um der Schwüle zu entkommen?

 

Als wir losfahren, sind wir gespannt, wo wir heute Abend campen werden. Und wir können endlich das neue Zelt ausprobieren, was ich (Eggi) von Ela zum Geburtstag geschenkt bekommen habe. Natürlich haben wir den Aufbau nicht vorher geübt. Na, mal sehen, was dabei rauskommt……

Wir fahren auf atemberaubenden Landstraßen mit vielen Wäldern und genießen einfach die Gegend. So wenig Verkehr, so viele Bäume, einfach nur genial. Hier will ich wohnen!

Mittags kommen wir am Bolmensee an (wir erinnern uns: das war der nördlichste Punkt unserer letztjährigen Schwedenreise) und fahren vom Osten her auf die kleine Insel Bolmsö mitten im Bolmensee.

 

Wir erinnern uns an den schönen Abend an der Südspitze des Bolmensees und genießen nun den sonnigen Tag an der Nordostseite, wo wir noch ein lecker Eis schlabbern.

 

Es ist wieder drückend schwülwarm.

 

 

Weiter gehts nach Norden und sehen wunderschöne Steinmassive, Wälder und Flüsse.

 

 

Nicht nur Deutsche sind in Schweden

 

 

Hier will ich wohnen!

 

Gegen 18 Uhr treffen wir in der Nähe der alten E4 auf den Campingplatz „Camping Lovsjöbadet“ ein. Dieser ist ca. 15 km südlich von Jönköping am Vätternsee, den zweitgrößten See Schwedens mit 1912 km2, entfernt. Marie in der Reception empfängt uns lächelnd und schwatzt uns auch noch eine Campingcard auf.

 

Wir sind die einzigen Motorradfahrer auf dem Platz, was uns zu Exoten macht.

 

20 m vom Wasser des Sees Lovsjö stellen wir unser neues Zelt, ein „Rapido 4“ von „High Peak“, auf.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein Spiegelschoner von Teuertek. Nur 25 Euro!

 

 

 

 

Abends nach dem kleinen Regenschauer machen wir noch einen kleinen Spaziergang am Rand des Sees. Hier gibt es zum Glück kaum nervige Mücken.

 

Hier ein Bild für Lutz:

 

Nach dem Spaziergang wasche ich noch ein paar Klamotten, da ich hoffe, daß es morgen sonnig wird.

Was allerdings echt nervig ist, ist der schwedische Radiosender, der im Servicehaus (Dusche und Klo) die Zuhörer mit schwedischer Schlagermusik in den Wahnsinn treibt.

 

Die Motorräder sehen noch richtig gut und sauber aus. Das wird sich aber bald ändern.

Nächsten Morgen brechen wir das Lager ab und fahren bei diesigem Wetter über die E4 nach Gränna, das direkt am Vätternsee liegt.

Wow!! Was für eine Aussicht!

Links der riesige See und rechts die massiven Steinwände. Die Köpfe gehen hin und her. Würde ein 500 kg schwerer Elchbulle auf der Straße stehen, wir würden glatt gegendonnern ohne ihn überhaupt zu sehen.

 

 

Das folgende Bild entstand unter akuter Lebensgefahr. Wir sind beim Berufsverkehr auf den Standstreifen gefahren, um Bilder zu machen und sind mit höchster Beschleunigung wird los, um nicht von den Siebenachsern mit 50 Tonnen überrollt zu werden. Nachahmung wird nicht empfohlen!!!!

 

 

 

Meine tags zuvor gewaschene Wäsche wird bei dem trüben und recht frischen Wetter einfach nicht trocken. Kurzerhand klemme ich Socken, Schlüpfer und T-Shirt an die Spanngummis der Packrolle und lasse sie durch den Fahrtwind trocknen. So der Plan.

Ela fährt mit der Furcht hinterher, daß sie irgendwann ein Kleidungsteil gegen den Helm bekommt.

Zum Glück gibts kein Bild von der flatternden Wäsche an der fahrenden Tenere.

An einer Raststätte bei Gränna machen wir Stopp. Die Socken sind trocken, aber der Schlüpfer und das T-Shirt sind noch nass. Kurzerhand klemme ich die Unterhose an meinen Krümmer.

Ja, ich weiß. Sieht nicht nur dämlich, sondern auch noch peinlich aus, aber ich will trockene Sachen anziehen.

Tatsache. Nach 20 Minuten ist die Büx trocken und verschwindet in eine Metallkiste. Das T-Shirt wird noch ne Weile brauchen…….

 

Hinter Gränna fahren wir auf die alte E4, eine Landstraße nach Rök und knipsen dabei fleissig.

 

 

 

 

In Rök fahren wir zum Rökstenen, einen Runenstein. Dieser 4 Tonnen schwere Stein hat die meisten Runenzeichen inne, die jemals gefunden wurden und handelt unter anderem von dem Asen-Gott Thor, dessen Mjölnir Ela und ich tragen.

Hier halten wir inne, gehen in uns und genießen die Anwesenheit des Runensteins, der doch so viel unserer nordischen Kultur trägt.

 

 

 

 

Ein paar Meter weiter gibt es eine kleine Outdoor-Austellung zum Stein.

 

 

Nur schwer können wir uns von diesem Ort losreißen, doch Kai-Uwe hat angerufen und wartet bereits in Motala auf uns. Also schnell auf die Enduros und los.

 

In Motala treffen wir mit großem Hallo nun endlich Kai-Uwe, mit dem wir ca. ein Jahr Mailkontakt gehalten haben. Auf Anhieb springt der Funke über und wir wissen: Das werden schöne Tage zu dritt!!!

 

Weit fahren wir nicht mehr und wir kehren bei Motala auf einem Campingplatz ein.

 

 

 

Als ich meine Luftmatratze midden Mund aufpuste (das mache ich mit dieser Matratze schon seit 20 Jahren (bin ja Nichtraucher ), kommt wildfremder, älterer Schwede auf mich zu, drückt mir eine Handpumpe in die Hand und sagt auf Englisch sinngemäß: “Ich brauche sie nicht, aber Du.“ Ups. Danke.

 

Zu dritt sitzen wir beim Abendbrot und Kai-Uwe trägt uns seine Planung für die nächsten Tage vor. Ja, das klingt doch alles ganz gut.

 

 

Am nächsten Morgen frühstücken wir gemeinsam und fahren bei naßkaltem Wetter Richtung Skinnskatteberg ab, wo wir im Wald in Schwedens primitivsten Hotel übernachten wollen.

 

Die Gegend wird zusehends einsamer und auch die Asphaltwege gehen immer öfter in Schotterpisten (schwedisch: Grusväg) über.

 

Auf diesen Pisten fahren wir durch die nordischen Wälder an malerischen Seen vorbei und genießen das Endurowandern in seiner reinsten, vollendeten Form.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bilder von Kai-Uwe

 

 

 

 

 

 

 

Ihr merkt wahrscheinlich, daß ich (Eggi) häufig nur mich und die Tenere knipse. Das liegt daran, daß ich anfangs saulangsam war (tja, halt über 20 Jahre Straßenfahrer gewesen) und die Beiden mir immer davongefahren sind.

 

Ela fährt ja erst seit 5 Jahren und davon seit 3 Jahren Enduro und Kai-Uwe hat quasi die Schottersteinchen in den schwedischen Führerschein mit eingeschweißt bekommen.

 

In Kurven fuhr ich ca. 20 km/h und auf den Geraden ca. 50 km/h. Nach ner Weile wurde das besser und ich fuhr in Kurven ca. 40 – 50 km/h und auf den Geraden ca. 70 – 80 km/h. Aber auch das sollte sich in den nächsten Tagen ändern.

 

Auf den unendlichen Schotterpisten sehen wir ab und zu einen siebenachsigen Holzlaster und auch einen 1200 GS Adventure-Fahrer. Wir sehen nämlich, wie er sich bei einer misslungenen Vollbremsung (die eigentlich wohl cool aussehen sollte) seine BMW uns zu Füssen wirft. Aber mal ehrlich: Wem ist so was noch nicht passiert……..

 

Nachdem wir seine GS mit vier Leuten auf die Räder gestellt haben, dampft er nach einem small talk wieder ab.

 

 

 

Einige Kilometer später machen wir an einer T-Kreuzung ein paar Poser-Bilder und ein Video von Ela.

 

An dieser Stelle noch mal vielen Dank an Kai-Uwe für die grandiosen Bilder.

 

 

 

 

 

 

Bilder von Kai-Uwe

 

 

 

Wenn wir die Motoren ausmachen, herrscht hier absolute Stille. Das ist eine Wohltat für die Seele.

 

Endlich sind wir in Skinnskatteberg angekommen (es ist mittlerweile übel schwül geworden), wo wir uns die Kolarbyn mitten im Wald anschauen. Zwei französische Austauschstudentinnen führen uns rum. Kai-Uwe hat leichte Sabbertropfen an den Mundwinkeln.

 

Dort in der Waldanlage gibt es fließendes Wasser in Form eines Flusses, ein Plumsklo und kleine Köhlerhütten (wirklich sehr (!!!) klein) und einige andere Gebäude wie Gemeinschaftsraum und Frühstücksvorratslager. Alles ist der alten schwedischen Köhlertradition nachempfunden und äußerst interessant!!

 

Strom aus der Steckdose? Wasser aus dem Wasserhahn? Fehlanzeige.

 

 

 

 

Bild von Kai-Uwe

 

Abends macht Kai-Uwe uns noch lecker Fleisch und Brot auf dem Grill.

 

Ich (Eggi) habe extrem schlecht geschlafen. Das liegt daran, daß die Pritschen für Waldzwerge gemacht worden sind und nicht für ausgewachsene Eggis.

 

 

Aber dafür habe ich wunderschöne Bilder vom früh anbrechenden Tag machen können.

 

 

 

Der Tag beginnt wunderschön. Es ist sonnig und warm. OK, sehr warm.

 

Weil ich (Eggi) völlig übermüdet bin, fahren wir überwiegend Asphalt und die wenigen Schotterpassagen sind für mich kaum zu bewältigen. Der Körper fordert Schlaf nach.

Wir müssen die Fahrt für ca. 2 Stunden Schlafpause unterbrechen. Danach sind wir wieder los in Richtung Rosentorp, unserem endgültigen Ziel entgegen.

 

 

Kai-Uwe fährt über eine Pontonbrücke

 

 

Mir ist waaaaaarm!!!

 

 

 

 

Bilder von Kai-Uwe

 

Kai-Uwe führt uns zum 701 m hohen Granberget, von dem wir eine hervorragende Sicht auf die Wälder und den Siljansee haben. Dort essen wir auch einen kleinen Happen.

 

Wie man sieht, habe ich dicke Augen. Irgendwas bekommt ihnen nicht. Vielleicht der staubige Fahrtwind oder doch eine Allergie……

 

Bild von Kai-Uwe

 

Unterwegs kaufen wir Sachen für ein leckeres warmes Abendbrot ein: Pasta mit Sahnesoße!!

Wir haben alles eingekauft, aber leider keine Pasta. Das fällt uns mitten auf dem Weg noch ein, zum Glück rechtzeitig. Also noch mal irgendwo rechts ran zum ICA-Markt!

So schön gelegen kann ein Supermarkt sein.

 

Weiter nach Rosentorp.

Mittlerweile haben wir die Zivilisation verlassen und fahren durch schwedische Wälder, wo außer Bäumen, Schotterpisten, kleinen Seen und wir mit unseren Enduros nichts ist. Aber dieses „Nichts“ ist genau das, was wir wollen!

 

Bilder von Kai-Uwe

Wir sind fast da!!!

 

 

 

 

 

 

Wir sind angekommen!!!

 

In Rosentorp, einer kleinen Gemeinde aus 10 Personen im Einzugsgebiet von Orsa (einer für dortige Verhältnisse große Stadt mit ca. 5000 Einwohnern) in der Finnmark, kommen wir auf den Hof von Karin und Uwe an.

 

Die zwei Deutschen, die vor 14 Jahren hierher ausgewandert sind, betreiben eine kleine Bäckerei und vermieten für günstiges Geld Hütten (es gibt auch eine kleine Campingwiese mit Stromanschluß) und machen auch kleine Touren.

Die Beiden leben fast völlig autark und haben sich hier ihr kleines Paradies mit ihren 19 Huskys, 12 Schafen, einer Katze und ein paar Hühnern geschaffen.

 

 

In der Küche ist nur Wasser in Form von zwei 10-L-Kanistern vorhanden, die regelmäßig nachgefüllt werden müssen. Nach dem Abwasch muß man einen 10-L-Kanister zur Abwassergrube rausbringen und dort leermachen.

Wenn man das einige Male gemacht hat, merkt man, wieviel Wasser wir in unserer Wohlstandsgesellschaft verplempern, indem wir es einfach laufen lassen, ohne es zu nutzen.

Wir werden in Zukunft sorgsamer mit dem kostbaren Naß umgehen.

 

Hier noch mal ein paar Innenbilder von unserer Hütte:

 

Drei Bilder von Kai-Uwe

 

 

 

Abends hauen wir uns die von Kai-Uwe zubereitete Pasta mit Sahnesoße rein.

 

Er ist als Küchenchef engagiert. So lecker war das!!

 

Satt und müde schlafen wir nach ein wenig Klönen ein.

 

Bild von Kai-Uwe

 

Am nächsten Morgen frühstücken wir auf der Veranda, denn heute ist groß Schotterpisten ohne schweres Gepäck angesagt!!

Nun können unsere Heidenau K 60 und K 60 Scout richtig zeigen, was sie können! Sie sind nicht nur langlebig, sondern auch für Schotter wie geschaffen.

 

Ein Bild von Kai-Uwe

 

Noch mal ein paar Impressionen von Rosentorp

 

Bilder von Kai-Uwe

 

 

Stundenlang fahren wir Schotterpisten, rauf, runter, kreuz und quer und an Bächen vorbei.

 

Kai-Uwe will die Pivot Pegz ausprobieren und Ela lässt es sich natürlich nicht nehmen, seine KTM 990 Adventure zu fahren, die insgeheim immer noch ihr Traummotorrad ist. Und diese Maschine auf einem schwedischen Grusväg fahren zu dürfen ist ein wahrgewordener Traum!

Ela ist vom bulligen Motor der KTM begeistert und Kai-Uwe von der extremen Handlichkeit der XT 660 R.

 

die beste Zweizylinder-Reiseenduro der Welt

 

Ein paar Impressionen

 

die beste Einzylinder-Reiseenduro der Welt

 

Langsam werden die Enduros richtig schmutzig!

 

Bild von Kai-Uwe

 

 

Hier hat man fast den Eindruck, daß man direkt in den See fährt. Jedoch ist hier eine Senke, worauf gleich eine T-Kreuzung folgt. Sieht aber schon abgefahrn aus!

Bild von Kai-Uwe

 

Zwischenzeitig verlieren Kai-Uwe und ich beim Abbiegen Ela und ihre XT 660 R.

Sie hat ein Insekt im Helm und muß anhalten. Wir sind abgebogen und Ela hats nicht mitbekommen und ist 20 km weiter geradeaus gefahren. Sie hat sich nur gewundert, daß ich (Eggi) nicht an einigen schönen Stellen stand und knipste.

Nach einem Telefonat (ja, in Schweden kann man tatsächlich mitten im Nichts mit dem Handy telefonieren!) und ein wenig Warten haben wir uns wieder gefunden.

Im Laufe des Tages machen wir noch ein paar weitere Poser-Bilder und ein Video von Kai-Uwe, wie er mit Vollast über den Grusväg (Schotterpiste) ballert.

Es ist richtig heiß und sonnig.

 

 

 

Wir fahren weiter zum alten Feuerwachturm mit dem unaussprechlichen finnischen Namen Pilkalampinoppi, der auf einer Höhe von 644 Metern steht.

Ein kleiner Pfad führt zu Fuß hoch und wir überlegen, mit den Enduros hochzufahren. Wir gehen aber trotzdem zu Fuß, was sich nachträglich als richtig erweist. Das ist nämlich für eine große Reiseenduro ein echt steiler Aufgang. Und runter muß man ja auch noch.

 

Hier ein paar Impressionen mit der Wahnsinnsaussicht:

 

fast wie im Auenland

 

 

 

 

Und weiter gehts!

 

 

 

 

Bild von Kai-Uwe

 

Abends sind wir echt erschlagen und lassen den Tag mit lecker Köttbullar (ausgesprochen Schöttbulla) und Pellkartoffeln ausklingen, was dieses Mal Ela und ich gemacht haben.

Wir wollten eigentlich spazieren gehen, aber die Mücken sind hier oben echt aggressiv und stürzen sich auf jedes Stück Haut.

Ela und ich kaufen noch bei Karin im kleinen Laden ein paar Sachen ein und klönen dabei noch ne ganze Weile mit ihr. Sie und ihr Mann Uwe sind echt klasse drauf und leben hier ihr Leben, genauso so, wie sie sich das vorgestellt haben. Traumhaft!

 

 

Bild von Kai-Uwe

der kleine Hofladen

 

Langsam kommt die Müdigkeit und nach der Dusche gehts ab in die Falle. Es ist schon spät, obwohl es immer noch hell ist. Aber hier wird es zu dieser Jahreszeit nicht mehr wirklich richtig dunkel.

Nächsten Morgen nach einem leckeren Frühstück mit frischen Brötchen machen wir heute einen knappen halben Tag nur wenig. Erst dann geht es wieder auf die Schotterpisten.

Wieder fahren wir wieder kilometerlange Schotterstrecken und es gibt immer wieder was Neues zu sehen und zu fahren. Die Motorräder sind zuverlässig, machen alles mit und meine XT 660 Z Tenere fährt sich echt klasse mit ihrem traktorartigen Motor. In den ersten drei Gängen kann ich locker unter 3000 Umdrehungen selbst recht steile Grusväg hochfahren ohne daß sie gleich in die Kette hakt. Einfach göttlich!!!!

Rum um die Kurve, Hahn auf, der Schotter fliegt hoch und der Motor dröhnt. Auf der Geraden Vollast, so daß über jede Unebenheit einfach drübergebügelt wird.

Das macht Laune!!! Mittlerweise bekomme ich das schon recht gut hin.

 

Heute hat Kai-Uwe uns einen Abstecher auf einem Sennerhof versprochen.

 

Auf dem Hof werden Kühe wir vor 150 Jahren gehütet und auch das Essen wird nach alter Tradition gemacht. Wir bestellen uns Tunnbröd mit frisch gemachter Butter und frischen körnigen Käse.

Für Kai-Uwe das Tüpfelchen auf dem i: Zwei bildschöne junge und blonde Schwedinnen in Sennertracht servieren uns das Essen. Und watt is: Kai-Uwe vergisst sie glatt zu knipsen.

 

hier gibts lecker Essen!

 

lecker!!!!

 

Bilder von Kai-Uwe

Elas neue Freundin

 

Als ob die Uhr danach gestellt wurde, fängt es genau dann an zu regnen, als wir mit dem Essen fertig sind. Kurz in die Hütte und nach wenigen Minuten ist der Schauer auch schon wieder vorbei.

Allerdings werden nun einige Sandpassagen durch den Regen etwas schmierig. Aber auch das meistern wir, ohne die Enduro fallen zu lassen.

Langsam fahren wir wieder Richtung Rosentorp, aber ich will nun endlich auch ein Video von mir, wie ich über Grusväg fahre.

 

Und hier sind sogar zwei: Mit über 100 Sachen!

 

Leider wird beim Zoomen der Ton ausgestellt

 

 

 

 

 

An dieser Stelle muß ich (Eggi) erwähnen, daß Ela und Kai-Uwe total abnerven, weil sie immerzu tanken müssen! Könnt Ihr denn nicht wie alle vernüftige Wanderenduristen eine Reichweite ab 450 km aufwärts haben??

Mittlerweile verdrehen beide die Augen, wenn ich sage:“Ich muß aber nicht tanken. Ich kann noch miiiiinnndestens 200 km fahren!“ Schnell heiße ich“Der, der nie tanken muß“.

 

In Rosentorp angekommen wollen Kai-Uwe und Ela mit Karin zu den Schafen. Ich (Eggi) habe da nicht so Lust drauf und bleibe. Und das ist gut!!!! :D Denn Hasse, ein uriger schwedischer Typ, mit seiner Ur-Tenere, einer XT 600 Z, kommt auf den Hof, um Besorgungen zu machen. Später kommen Ela und Kai-Uwe hinzu.

 

ein Treffen der Tenere-Generationen

 

Kai-Uwe auf XT 600 Z

links ist Hasse und hinten rechts Uwe. Ganz rechts steht Ela

 

Ela überlegt, ob ein Drittmotorrad notwendig ist

 

 

Bild von Kai-Uwe

 

Hasse verspricht uns, wenn wir nächstes Mal vorbei schauen, dann zeigt er uns die richtig coolen Grusvägen.

Vielleicht können wir ja die Teneres tauschen, damit Hasse mal ne richtig tolle XT 660 Z fahren kann. Aber eigentlich wollen wir seine XT 600 Z mal Probe fahren.

 

Ela und Kai-Uwe schauen noch bei den Huskys, bevor der Grill (eigentlich ein Lagerfeuer) angeworfen wird und wir so den Abend ausklingen lassen.

Bilder von Kai-Uwe

 

Karin

 

Abends nach dem Grillen fängt es noch mal richtig wolkenbruchartig zu schütten an. Unter dem Dach der Veranda ist es saugemütlich!!!

Leider gibts dazu kein Bild. Mist!!!!

 

Der Abfahrtstag in Rosentorp bricht an.

 

Heute ist Samstag und Kai-Uwe muß am Montag wieder arbeiten. Er muß zurück nach Stockholm. Er hat uns eingeladen, bis Montag früh zu bleiben und uns am Sonntag Stockholm zu zeigen.

 

Wir fahren die ca. 370 km weite Strecke von Rosentorp nach Stockholm teilweise wieder über Schotterpisten, die immer mehr in Asphalt übergehen. Leider.

 

Hey! Hier will ich wohnen!

 

 

Bild von Kai-Uwe

 

 

 

 

 

 

 

 

Bei einem Tankstopp passiert es: Wir werden von einer Junggesellinnen-Truppe angegriffen und Kai-Uwe wird gezwungen, für Geld in den BH der zukünftigen Braut zu greifen, um ein Fruchtgummi zu nehmen.

 

Weiter gehts teilweise auf eine alte Bahnstrecke, die nun eine Schotterpiste ist.

 

 

Hier will ich auch wohnen!

 

und hier will ich auch wohnen!

 

und hier will ich sowieso wohnen!

 

 

 

Ela ist mit sich und der Welt im Reinen

 

Unterwegs halten wir noch in Falun an, wo wir Schwedens größtes Loch (eine Kupfertagebauanlage) besichtigen und essen bei schwüler Wärme ein Eis.

 

 

hier will ich aus Prinzip wohnen!!

 

In einem Ort unweit von Stockholm wundere ich (Eggi) mich, was für ein komisches Licht da vorn ist.

Da war doch was……..jetzt weiß ich!! Eine Ampel!!!!

So was haben wir schon seit einer Woche nicht mehr gesehen.

Entweder gibt es Kreisverkehre oder der Verkehr ist so gering (oder oft faktisch nicht vorhanden), daß man keine Lichtanlagenregelung braucht.

 

 

Als wir in Stockholm ankommen, ist es für uns ein Kulturschock. Massenweise Autos und Menschen. Auch Kai-Uwe wundert sich, denn die Zubringer in Stockholm sind komplett anders. Hier werden die Straßen alle komplett neu gebaut und keine Ab- oder Auffahrt ist so, wie sie vor drei Wochen war, als er seine große Tour startete.

In Kista, einem Stadtteil von Stockholm, angekommen, packen wir alles aus unseren Kisten aus, was Ela und ich für die nächsten Tage brauchen und tragen sie in Kai-Uwes sehr schöne Wohnung. Die Motorräder dürfen wir in die abgeschlossene Tiefgarage stellen.

 

Nachdem Kai-Uwe seinen Briefkasten geleert hat und wir in einigen Motorradzeitschriften stöbern können, trifft uns der Schlag: Die BMW-Sexzeitung gibts immer noch!!!!

 

Nach lecker Abendbrot und ein bissel Klönschnack fallen Ela und ich auf die Matratze und schlafen schnell ein.

 

Nächsten Morgen machen wir zu dritt einen kleinen Stockholm-Rundgang mit Einkaufsbummel, Eisessen und allen Schikanen.

 

Das Bezahlen im „Coop Konsum“, einen Supermarkt, erweist sich als recht schwierig, da man das Scannen der Waren selber übernehmen muß. Hier hat man einfach die Kassiererinnen wegrationalisiert. Nur eine Mitarbeiterin steht dort, um aufzupassen und ggfl. Hilfestellung zu leisten.

 

Allerdings erschlagen uns fast die Menschenmassen, die wir nicht mehr gewöhnt sind.

Man hat den Eindruck, daß hier Erholung mit Geld ausgeben einhergeht. Außerhalb der Zivilisation ist Erholung einfach im Wald zu sein und die absolute Stille zu genießen.

Das Zweite gefällt uns eindeutig besser.

 

Stockholm

Nein, das ist nicht die Alster.

 

 

Abends wollen wir zwar draußen grillen, aber ich (Eggi) bin von der schwülen Wärme so erschlagen, daß wir das lecker Fleisch in der Pfanne zubereiten.

Dafür stehe ich am Herd.

Am Montagmorgen ist es soweit: Kai-Uwe muß zur Arbeit und wir müssen wieder nach Süden Richtung Deutschland.

 

 

Bevor wir uns herzlich verabschieden, versprechen wir uns, daß wir solch eine tolle Tour wieder machen!!!

Ela und ich haben auch den Eindruck, daß Kai-Uwe es genossen hat, mit Wanderenduristen gleichen Schlages unterwegs zu sein.

Nachdem sich unsere Wege trennen, fahren Ela und ich gen Süden und machen einen kurzen Stopp in Södertälje. Meine Kette rasselt und ich muß sie spannen. Das wird allerdings nicht das letzte Mal sein.

 

Unser heutiges Tagesziel ist wieder der Campingplatz Lovsjö bei Jönköping, ca. 410 km von Stockholm entfernt.

Wir fahren die alte E4 runter, um die Autobahn zu meiden. Mit dem Wetter haben wir richtig viel Glück! Es ist recht mild und nicht mehr so schwül wie in den letzten Tagen und schön sonnig.

 

Wieder machen wir einen Zwischenstopp in Rök beim Rökstenen.

 

Vorbei am wunderschönen Vätternsee. Dieses Mal mit richtig gutem Wetter!

hier will ich übrigens auch wohnen!

 

und dort will ich ganz bestimmt wohnen!

 

und hier....na, ihr wißt schon.

 

Abends kommen wir um ca. 18 Uhr in Lovsjö an. Marie erkennt uns und spricht auf einmal deutsch! Vor einer Woche sprach sie noch auf Englisch mit uns.

 

 

Abends fängt Ela mit ihrem Handy wundervolle Bilder ein.

 

In der Nacht ist es unangenehm kalt und Ela friert sehr. Dementsprechend hat sie schlecht geschlafen und ist am nächsten Morgen nicht gut drauf. Die Fahrt Richtung Ängelholm ist auch frisch, so daß ich (Eggi) sogar meine Lüftungsschlitze an meiner Jacke zumache.

 

Tja, und nun müsste ich eigentlich zur Inspektion!

 

 

Ela ist nicht gut drauf. Sie friert und ist müde.

 

 

Aber immerhin sind die Enduros gut drauf und fahren absolut problemlos.

Unterwegs sehe ich einen „Sibylla“ bei Munka Ljungby und fahre kurzerhand rechts ran.

Nachdem wir einen handgemachten warmen Burger in der warmen Stube gegessen haben, ist Elas Laune schlagartig besser.

In Ängelholm wollen wir zum Campingplatz am Strand, aber der ist so dermaßen überlaufen, daß wir den Eindruck haben, in Stockholm in der Fußgängerzone zu sein.

Ne. Laß mal.

 

 

Auf der Karte finden wir etwas weiter südlich einen kleinen Campingplatz und nach kurzer Irrfahrt finden wir auch diesen.

 

Auf den ersten Blick ist er ziemlich mau, aber auf den zweiten Blick entpuppt er sich als absoluter Geheimtipp!

Der Solhälls Familjecamping hat kleine und große Stugas, praktische Sanitäranlagen, Zimmer und einen Campingplatz.

Ela möchte aufgrund der letzten kalten Nacht eine Stuga mieten. Die Entscheidung war gut, denn die Nacht wird wieder kalt.

 

 

 

 

Abends gehen Ela und ich einige Kilometer zum nächsten Supermarkt und kaufen noch in paar Kleinigkeiten ein.

Auf dem Rückweg macht Ela noch ein paar schöne Bilder mit dem Handy:

 

Nach einer sehr erholsamen Nacht packen wir die Motorräder und schauen skeptisch zum Himmel: Eine dunkle Front schiebt sich uns langsam entgegen und verspricht nichts Gutes.

 

 

Vorsichtshalber fahren wir über die Autobahn nach Helsingborg. Keine 3 km auf der Bahn fängt es an zu regnen. Zum Glück aber nicht stark.

 

 

Auf der Fähre nach Dänemark wird das Wetter leider nicht besser und Ela zieht sich vorsichtshalber die Regenjacke an. Zum Glück sind ja meine Sachen wasserdicht und zudem auch noch frisch imprägniert. Eigentlich……..

 

 

Als wir runterfahren und an København (Kopenhagen) vorbeifahren, fängt es richtig an zu kübeln und es ist sehr kalt. Wolkenbruchartig kommen die Wassermassen nieder mit dem einen Ziel, uns jämmerlich ersaufen zu lassen.

 

 

Das schafft es aber nicht ganz. Dafür sind meine Sachen teilweise durch und im linken Stiefel steht das Wasser. Fühlt sich echt toll an. :/ Ich frage mich, warum ich Vollidiot nicht auf der Fähre meine Regenjacke und Regenhose  angezogen habe. Wahrscheinlich damit sie nicht nass werden…….Depp!!!!

Wir fahren ca. 150 km bei strömenden Regen. Kurz vor der Brücke auf Farø ist es immer noch kalt, aber es regnet nicht mehr. Ich (Eggi) verschwinde auf die Rastplatztoilette und lege meine Hose und Stiefel mit Unmengen von Toilettenpapier halbwegs trocken. Auch unsere Haushaltsrolle kommt zum Einsatz. Ein Glück, denn die haben wir auf unserer Reise häufig genutzt.

Elas Sachen sind in Teilen auch durch und wir wollen endlich nach Hause.

 

Also wieder rauf auf die Bahn. Eigentlich schade, denn wir hatten vor, kurz hinter København runterzufahren und über die kleinen Küstenorte zu fahren. Aber bei dem Wetter……

 

Daher heißt auch unser Reisebericht „Schweden 2011“, da wir Dänemark nur auf der Autobahn gesehen haben. Und das gildet nicht.

 

Kurz vor Rødbyhavn sehen wir was Seltsames: Die Autobahn vor uns wirkt irgendwie weiß. Ein Motorradfahrer auf der Gegenfahrbahn hält an und schaut zurück. Komisch.

Als wir ankommen, merken wir auch warum: Es kommen kirschengroße Regentropfen runter und versuchen unsere Enduros zu zerbeulen und unsere Kleidung zu durchschlagen.

Bah!!!! Fürchterlich!!!!! Zum Glück ist der Spuk nach 700 m wieder vorbei. Puh!

 

 

Die Überfahrt nach Puttgarden ist sehr stürmisch und das Schiff schaukelt stark. Ich (Eggi) gehe alle 5 Minuten runter zum Autodeck und schaue nach, ob die verzurrten Enduros noch stehen. Dafür kassiere ich böse Blicke von der Schiffscrew, da es während der Überfahrt verboten ist, dort zu sein. Es geht aber um die Enduros und daher ist es mir schnuppe. Punkt!

Ela ist ja eigentlich nicht seekrank, aber ein bissel übel wurde ihr schon durch die Schaukelei.

 

 

Nach der Überfahrt sparen wir uns die Landstraße und bolzen über die Autobahn direkt nach Lübeck. Die Klamotten sind immer noch naß.

 

Zuhause angekommen werden wir von unseren vier Katzen stürmisch begrüßt, und sie weichen uns nicht mehr von der Seite.

Ja, wir haben in den ersten 12 Tagen viel Glück mit dem Wetter gehabt, aber der 13. Tag hatte es echt in sich.

Aber wir wollen jetzt schon wieder nach Schweden!!!

 

 

Fazit:

 

 Noch nie waren wir so weit oben im Norden Schwedens. Kai-Uwe hat uns ein Power-Programm dargeboten, was echt klasse war und wir haben irre viele Eindrücke mitgenommen.

 

Wir haben viele Leute und unterschiedliche Lebensweisen kennen gelernt und vor allem: Wir sind hunderte Kilometer Grusväg (Schotterpisten) gefahren!!! :D

 

Ela hat in der XT 660 R eine ideale Reisebegleiterin gefunden. Sie kommt mit ihr richtig gut klar!!

 

Eins steht fest: Schweden wird uns nicht mehr los!!

 

 In Kai-Uwe haben wir einen richtig guten Freund gefunden und wir freuen uns schon jetzt auf die nächste gemeinsame Tour.

 

Auch an dieser Stelle noch mal vielen Dank für die Bilder, die Kai-Uwe uns überlassen hat und die wir für diesen Bericht verwenden dürfen.

 

Eggis persönliches Fazit: Ich hasse, das jetzt zu schreiben, aber ein GPS in den unendlichen Wäldern Schwedens ist durchaus sinnvoll, da es kaum bis keine Straßenschilder gibt. Auch wenn man sich verliert, kann man schnell die Koordinaten durchgeben und schon hat man sich wieder. Ich werde wohl für die nächste Fahrt nach Schweden ein GPS kaufen.

Ekelhaft………

 

Teilweise kam ich mit dem Powerprogramm (im Gegensatz zu Ela) nicht ganz klar. Das lag aber nicht an Kai-Uwe, sondern an mir.

Grund: ich bin ein träger Sack geworden.

Auch das werde ich ändern!

 

 

 

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