Heidenau K 60/Scout

Hier werde ich meine Erfahrungen mit dem Heidenau K 60 permanent und im Detail berichten.

 


 
Meine XT 660 Z Tenere hat ihre K60-Paarung am Freitag, den 11.06.2010 bekommen.

 

Meine Erfahrungen basieren auf den Vergeich mit der Original-Bereifung, dem Metzeler Tourance.

Die Heidenau haben die Luftdrücke von 2,2 bar vorn und 2,5 bar hinten.

Ich bin ca. 115 kg schwer (natürlich nur Muskelmasse  ). 

Die Tenere wiegt ca. 216 kg (fahrfertig ohne Kisten).

 

Die ersten Kilometer

Nachdem die Reifen drauf waren, fiel mir beim Schieben auf, daß sie deutlich handlicher und irgendwie leichter wirkt. Dann bin ich die paar Kilometer nach Hause gefahren und der allererste Eindruck war: Die sind so schlecht, die müssen sofort runter.

Was für ein Eiertanz!!

 

Der nächste Eindruck: Ist ein recht grober Enduro-Reifen. Das gehört so.

 

Nun bin ich bis heute, den 15.06.2010, ca. 100 km Straße gefahren.

Der Reifen hat bei einer Geschwindigkeit von 30 km/h bis 55 km/h eine leichte Flatterwirkung. Das heißt, es fühlt sich an, als ob die Felge einen Schlag hat. Der Lenker flattert beim Bremsen leicht in dieser Geschwindigkeit, was aber nicht dramatisch ist. Auch bei Last auf den Vorderreifen (beim Bremsen) merkt man die unruhige Front.

Warum hat der Reifen das? Erstens sind es die recht grobstolligen Profilblöcke, die bei dieser Geschwindigkeit etwas Unruhe ins Fahrwerk bringen und zweitens sind die Reifen nicht eingefahren. Erfahrungsgemäß (meine DR 800 BIG hatte ebenfalls Heidenau K60 drauf) gibt sich die Flatterneigung bei ca. 500 - 600 km.

Interessanterweise ist die Flatterneigung ab einer Kurvenlage von ca. 20° verschwunden.

Die Flatterneigung der K60 beim Geradeaus fahren ist ab ca. 70 km/h gänzlich verschwunden. Allerdings wirkt die Maschine etwas nervös und zappelig beim Kurven fahren. Ab ca. 85 km/h ist auch dies verschwunden. Bei schnellen Kurven und Geraden habe ich sie bis 130 km/h getrieben. In dieser Region fährt sich der Reifen absolut stabil und ruhig.

Wenn man sich darauf eingestellt hat, ist es nur noch reine Gewöhnungssache. Etwas bewußter fahren und nach den ersten 100 km geht es gut voran.

 Die Abrollgeräusche sind klar vernehmbar und zarten Gemütern wird es bestimmt stören. Aber auch nur denen.

 

Ja doch. Der Reifen bleibt drauf.

 

 

Bei unserer ersten gemeinsamen Ausfahrt

 

Die Reifen im direkten Vergleich: Tenere und Africa Twin

 

Boa ey, cool!!

 

Erste Offroad-Fahrt

 

Auf Feldwegen dreht sich das Fahrverhalten direkt um: Die Reifen sind deutlich ruhiger und stabiler als die Tourance!

Die Tenere wurde geradeaus mit ca. 50 - 60 km/h bewegt und in Kurven (je nach Radius) mit ca. 20 - 35 km/h.

 

 

Nach ca. 160 km seit Neubereifung habe ich mich an das Fahrverhalten gewöhnt und das Vertrauen zu den K 60 wächst. 

 

update 22.06.2010

Nach über 200 km ist das Pendeln immer noch ausgeprägt und ich suchte die Werkstatt auf. Es stellte sich sich raus, daß der Reifen Druck verloren hatte. Von 2,2 bar auf 1,5 bar. Nachdem der Druck wieder angehoben worden ist, war erstaunlicherweise das Pendeln fast weg.

Also wird der Druck in Auge behalten.

Ein Déjà-vu: Meine alte BIG hatte letztes Jahr ebenfalls Heidenau K60 bekommen und verlor ebenfalls Druck. Nach einigen Wochen war ein Druckverlust nicht mehr zu verzeichnen. Ob es auch so mit der Tenere sein wird?

 

 

update 24.06.2010

Mit dem heutigen Tag haben die Reifen nun ca. 340 km hinter sich. Das Pendeln ist fast weg und die Kurven kann man nun ohne Kippeln durchfliegen. Der Reifendruckverlust ist auch kein Thema mehr.

Jetzt macht der Reifen richtig Spaß!!!

 

 

update 27.06.2010

 

Nun sind wir wieder zurück von unserer 500-km-Tour.

 

Die Tenere wird in beladenem Zustand etwas unruhiger, allerdings wird das auch so ziemlich jede Maschine bei Hecklastigkeit.

Es fühlt sich an wie fast neue Reifen. Aber auch hier: Es hält sich in Grenzen und alles über 65 km/h merkt man nichts mehr vom Wackeln. Bei Geschwindigkeiten von 100 - 130 km/h läuft die beladene Tenere absolut spurstabil mit den K 60. Auch auf langgezogenen Kurven und Asphaltflicken.

 

Auch diese Belastungsprobe hat der Reifen gemeistert.

 

 

update 18.07.2010

 

Der K 60 wurde nun auch im Gelände getestet.

Auf Schotter, Wiese sowie Feld- und Waldwege ist er griffig und es läßt sich nichts aussetzen.

Auf Sand mit darunter festem Untergrund geht es grad noch, wobei ich den Eindruck habe, daß der hintere Reifen sich besser fährt als der Vordere.

 

Alles in allem ein guter Allround-Reifen für den Alltag und für den Abstecher auf unbefestigten Wegen.

 

 

update 25.07.2010

 

Noch mal ein kleiner Zwischenstand.

Die Reifen haben nun ca. 1600 km runter und der Verschleiß ist minimal.

Allerdings reagiert die Paarung empfindlich auf Luftdruckunterschiede.

Was mir bei meinem Vorderreifen auffiel: Er hat etwas Seitenschlag. Fällt allerdings während der Fahrt kaum auf. Ich werde den Reifen bis an die Verschleißgrenze weiter fahren.

Nach eingehender Recherche scheint das bei Heidenau-Reifen nicht ganz ungewöhnlich zu sein. Hier muß das Unternehmen allerdings sicher verbessern.

Hier aktuelle Bilder vom heutigen Tag:

 

Der Hinterreifen meiner Tenere

 

und der Vorderreifen der Tenere

 

update 25.08.2010

 

Nach 1500 km auf Dänemarks Straßen und Schwedens Straßen und Schotterwegen (ca. 50 km) sind die Reifen immer noch profilmäßig gut im Futter. 

Allerdings ist der Vorderreifen bei voll beladener Maschine fast so kippelig wie in der Einfahrphase. Auch das Lenkerflattern ist wieder etwas ausgeprägter bei beladenem Heck. 

Auf der Autobahn bzw. jenseits von 70 km/h liegt er wie ein Brett und ist sehr spurstabil. Auf nasser wie auch auf trockener Straße.

 

update 26.08.2010

 

Reifenprofiltiefe bei Montage: ca. 6 mm vorn und ca. 8,5 mm hinten

Reifenprofiltiefe nach ca. 3200 km: ca. 5 mm vorn und ca. 7 mm hinten

 

update 5.11.2010

 

Es ist nichts besonderes vorgefallen und die Reifen tun unauffällig ihren Dienst. Nach wie vor wird der Vorderreifen unruhig, wenn er etwas Luft verliert. Das passiert jedoch nur selten.

Geländeanteil: leider nur ca. 5 %.

 

Reifenprofiltiefe nach ca. 5500 km: vorne ca. 5 mm und hinten ca. 5,5 mm

Mehrmals an verschiedenen Stellen in der Mitte des Reifens gemessen.

Interessanterweise hat der vordere Reifen überhaupt kein Profil gelassen!!

 

 

update 18.04.2011

 

Zwischen November 2010 und April 2011 bin ich leider nur 2000 km gefahren. Somit haben meine Heidenau K60 ca. 7500 km hinter sich und das Profil sieht nach wie vor gut aus. 

 

Am Wochenende haben wir einen halbtägigen Ausflug in den Osten gemacht und dort habe ich den Reifen über Schotter- , Sand- und Feld- sowie Waldwege getrieben und überall war der Reifen gutmütig und jederzeit kontrollierbar. Allerdings kommt er auf Sand schnell an seine Grenzen.

Zum Juli hin werde ich die K60 tauschen gegen den K60 Scout mit einem 140er Hinterreifen.

Damit werde ich in Schweden ca. 3500 km fahren. Ein großer Anteil Schotter wird dabei sein.

 

update 24.04.2011

 

Nun haben meine K60 ca. 8000 km runter. Auf den letzten 500 km mitunter einen erheblichen Anteil Schotter und Feldwege.

Reifenprofiltiefe nach ca. 8000 km: knapp 5 mm vorn und ca. 4 mm hinten

Gemessen an drei verschiedenen Stellen in der Mitte der Reifen.

Irgendwie scheint der Vorderreifen kein Gummi verlieren zu wollen.

 

update 17.05.2011

 

Nun waren die K60 auf der Insel Römö zum Spielen (ca. 159 km Sandstrand mit Drifts und hartem Beschleunigen) und der Hinterreifen hat dadurch etwas gelitten, hielt sich aber verschleißmäßig gut.

Nun hat der Satz nach ca. 9000 km vorn knapp 5 mm und hinten nun ca. 3,7 mm.

 

Nach einer Laufzeit von 10000 km wurde der Satz ausgetauscht. Er hätte aber noch locker 2000 km halten können. Da die kommende Schwedentour ca. 4000 km dauert, habe ich den Reifen vorher tauschen lassen. 

 


Heidenau K 60 Scout

 

Die zweite Runde Heidenau ist eingeläutet!!!

 

Am 11.06.2011 habe ich die neuen Heidenau K 60 Scout (hinten mit 140er) draufgezogen bekommen.

Allerdings habe ich (wie Ela) dieses Mal keine Heidenau-Schläuche verwenden lassen, sondern von "france equipment".

Preis für Reifensatz und Schläuche sowie Montage und Altreifenentsorgung: 268,18 Euro.

Profiltiefe neuer Reifen:

vorn ca. 6 mm

hinten ca. 12 mm

Reifendruck: vorn 2,2 bar und hinten 2,5 mm

 

Wie bereits oben geschrieben, hat meine Felge eine Macke und eiert daher ein wenig. Deswegen eiert dieser Reifen auch, allerdings ohne übel mit dem Lenker zu schlackern. Ich habe es auch erst bemerkt, als ich während der Fahrt runterschaute und es leicht wackeln sah.

 

Die ersten Kilometer

Der Scout fährt sich trotz des noch gröberen Profils besser als der alte K 60. Ich bin angenehm überrascht, daß die Reifen faktisch keine Einfahrzeit mehr brauchen, wie es sonst üblich bei Enduroreifen ist.

Das flößt sofort Vertrauen ein und der Reifen macht Spaß!

 

Hier zum Vergleich der normale K 60 auf Elas XT 660 R

Man sieht, daß das Profil schon anders ist und hinten deutlich mehr Profiltiefe hat als der normale K 60. Elas neuer Reifen wirkt hier fast schon abgefahren.

Der etwas größere 140er fällt gegenüber Elas 130er kaum auf.

 

 

update 14.06.2011

 

Gestern habe ich den K 60 Scout ca. 100 km auf der Landstraße ausprobiert und auch mit knapp 150 km/h über die Autobahn geprügelt.

Fazit: Sehr unauffällig und spurstabil. Erfährt sich definitiv besser als der K 60.

Und: Keine Wackelei!

 

 

update 25.06.2011

 

In den letzten Tagen hat sich leider doch ein leichtes Wackeln eingestellt und ich bin wieder hin zum Händler.

Es wurde zuerst vermutet, daß meine Felge ein Schlag hat. Also Felge raus und geprüft, sowie Speichen teilweise eingestellt. Die Felge läuft nun wieder absolut gerade.

Aber was ist das??

Der Reifen eiert weiter leicht.

Nachdem wir nun zu zweit die Felge und den Reifen genau unter die Lupe genommen haben (als Referenz haben wir den hinteren genommen), sind wir auf die Ursache gestoßen: Der Reifen sitzt nicht korrekt auf der Felge.

Hier der Rand muß ca. 3 - 4 mm Breite haben. Bei meinem Vorderreifen hatte er diese Breite nur an einem relativ kleinen Teilstück. Der Rest hatte nur ca. 1 - 2 mm Breite.

Also hat der Schrauber den Reifen von der Felge teilweise angehoben, um ordentlich Montagepaste draufzuschmieren, neu zu montieren und siehe da: Der Reifen sitzt.

Blöd nur, daß ich den alten Vorderreifen, der das gleiche Problem hatte, so ca. 10.000 km gefahren habe.......

 

Fazit:

Die Felge hatte einen leichten Schlag, aber der war unerheblich. Nach Speicheneinstellung läuft sie wieder rund.

Der Reifen sitzt nun richtig drauf und das Wackeln ist nun wirklich Vergangenheit.

 

 

update 14.07.2011

Heute ein äußerst interessantes Update!!

Wir sind nun 3000 km in Schweden über Autobahnen, Landstraßen und darunter etliche Hundert Kilometer Schotterpisten gefahren.

Nach insgesamt ca. 3500 km ist die Profiltiefe wie folgt:

vorn: 5,5 mm

hinten: 9,5 mm

 

Der Luftdruckverlust insgesamt:

hinten nichts

vorn 0,2 bar

 

Die Tenere wurde meist vollbeladen und mit vielen Geradeausstrecken gefahren. Dafür sieht das Profilbild wirklich sehr gut aus!!

   

Nach ca. 1000 km Schweden

 

 

Ein Tag nach der 3000-km-Schwedentour

 

Wie hat sich der Reifen geschlagen?

Anfangs waren ja noch die Probleme bzgl. der Eierei und ich fuhr mit ein wenig ungutem Gefühl in den Urlaub. Aber die K 60 Scout haben sich hervorragend geschlagen!

Geradeauslauf auch bei voller Beladung und Vollgas einwandfrei.

Kurvenverhalten bei voller Zuladung leicht wackelig. Ohne Zuladung wendig, zielsicher und ohne Probleme. Bei Regen ist die Haftung gut. Bremsen bei verschiedenen Oberflächen - egal ob nass oder trocken oder Schotter oder Asphalt - problemlos. Allerdings bin ich nie in den Grenzbereich gegangen.

Wie verhält sich der Reifen bei Schotter?

Die Griffigkeit ist absolut klasse! Natürlich nicht so wie der TKC 80 oder der Karoo, aber dafür hält der Scout auch eine halbe Ewigkeit. Im Reisebericht ist auch ein Video, wo ich mit über 100 km/h über Schotterpisten ballere.

Dafür ist der Reifen gemacht!!!

 

Was ist mit den Abrollgeräuschen? Diese sind zwar deutlich zu hören, aber nicht nervig. Sie sind definitiv leiser als beim alten K 60.

 

 

update 27.09.2011

 

Strandfahrten

Der Scout hat jetzt auch ein Wochenende am Sandstrand von Römö mitmachen müssen.

Der Sand war allerdings sehr schwer vom Wasser und war teilweise schmierig.

Dem Fahrspaß tat es aber keinen Abbruch!

Auf dem nassen Sanduntergrund fährt sich der Reifen mit Originalluftdruck (!!!) sehr gut und sicher. Auch Kurven und Bremsmanöver macht er gut mit.

Beim harten Gasgeben dreht der Reifen durch und läßt sich gut kontrollierend driften.

 

Nach über 5800 km hat der Reifen folgende Profiltiefe:

vorn: 5,0 mm

hinten: 8,0 mm 

 

Dafür, daß er die Paarung mittlerweile deutlich über 1000 km auf Schotter, Feld- und Waldwege sowie meist mit durchdrehenden Hinterrad am Strand von Römö gefahren wurde, ist er noch richtig gut in Schuß!!

 

Die folgenden Bilder wurden 25.09.2011 auf dem Strand von Römö gemacht.

 

 

 

update 18.03.2012

 

Nach ca. 6300 km hat der Reifen folgende Profiltiefe:

vorn: 5 mm

hinten: 8 mm

Durch den Winter hindurch hat der Scout wunderbar funktioniert! Auch bei leichter Straßenglätte und -12°.

Auch dieses Jahr bin ich ihn ziemlich wild über Schotter-, Wald-, Feld- und auch Sandwege gefahren und das bei niedrigen Temperaturen (zwischen 3° - 7°). Nie hat der Reifen mich beunruhigt.

Also wie bei Elas XT 660 R: Der Reifen ist auffällig unauffällig.

 

 

update 04.07.2012

 

Nach ca. 11800 km hat der Reifen folgende Profiltiefe:

vorn: 4,5 mm

hinten: 7 mm

Im Alltag ist der Reifen nach wie vor unauffällig.

Nach unserer 730-km-Tour nach und auf Römö mit viel Sand und unserer 2850-km-Tour durch Schweden mit Hunderten Kilometern Schotter und matschigen und schmierigen Strecken.

Auf Schotter ist er nach wie vor brilliant und auch bei Regen und auf leicht schmierigem Untergrund ist er gut. Der Reifen funktioniert dort verdammt gut!!!

Auch keine Platten, nichts.

Auf Sand komme ich immer noch nicht mit ihm klar. Andere Fahrer allerdings schon.

 

Aber, lieber Leser, aschaut Euch mal die Kilometerleistung und die Einsätze in Verbindung mit der Restprofiltiefe an!!

Ist das nicht der Kracher?!?!?!?

 

 

 

update 10.07.2013

 

Nach etwas über 20.000 km (!!!) hat der Reifensatz folgende Profiltiefe:

 

vorn: 3,0 mm

hinten: 4,0 mm

 

Der letzte Eintrag ist nun über ein Jahr her und der Reifen ist völlig unauffällig. Er funktioniert einfach!

Letztes Jahr September hat er eine 370-km-Tour in Südschweden, dieses Jahr Mai die Römö-Tour mit 705 km und die Schweden-Norwegen-Tour mit über 4.100 km mitgemacht. Davon viele Kilometer Offroad und mit Reisetrimm. Dazu noch etliche Fahrten zur Arbeit und Offroadausflüge im Osten.

Nach der letzten 4.100-km-Tour sieht er nun so aus:

 

 

Der Reifen wird jetzt noch so um die 2000 km draufbleiben und dann wechsle ich ihn. Viel werde ich mit ihm nicht mehr anstellen, da die hinter Decke bereits kleine Risse aufweist. Aber die habe ich bereits schon seit über einem Jahr, da ich seinerzeit einen Platten hatte. Der Schlauch wurde von einer Speichenverbindung an der Felge perforiert. Daher werden jetzt auch immer die Felgenbänder mitgewechselt. 

Eigentlich wollte ich was anderes ausprobieren, aber bei der Laufleistung werde ich wieder exakt die gleiche Reifenpaarung nehmen.

Auch jetzt, wo er so abgefahren ist, funktioniert er immer noch einwandfrei.

Man sieht grad beim Hinterreifen, daß ich viel geradeaus gefahren bin, aber das Kurvenverhalten empfinde ich als in Ordnung.

 

Für mich ist es nach wie vor DER Reifen für den Motorradreisenden, der auch Offroad fährt.

 

 

update 7. April 2014

 

Das Ende naht!!

Ich werde am kommenden Samstag, den 12. April 2014, die Heidenau K60 Scout wechseln lassen!

Wie schaut es nun aus?

Die Reifen sind nun fast drei Jahre drauf und haben insgesamt 23.000 km gesehen!! yes 

Davon etliche im Ausland, am Strand, auf Schotter und sonstigem Untergrund. Auch wurde die XT 660 Z viel mit Gepäck bewegt.

Bis zum Schluß hat der Reifen gehalten, was er versprochen hat: Gut auf der Straße, gut im Offroadbereich (sogar auch bei meinen bescheidenen Fahrkünsten), zuverlässig im Winter und bei Regen und bei voller Beladung.

Auch nach dem Platten lief er wunderbar, obwohl der Mechaniker beim flicken damals sagte, daß ich den Reifen wegen der Risse tauschen sollte. Auf eigenes Risiko bin ich weitergefahren. Und habe es nicht bereut.

Das Interessante: Er würde den TÜV im Juli auch noch überstehen, da das Restprofil immer noch (für einen Straßenreifen zumindest) üppig ist:

vorn: 3 mm

hinten: 3 mm

Allerdings ist der Hinterreifen total eckig und beim Offroad fahren sind die Selbstreinigungskräfte nicht mehr nennenswert.

Aber ca. 3000 km könnte man ihm noch zumuten.

 

Tja, liebe Leute, was meint Ihr, was nun raufkommt? Na? Genau!!  Der neue Satz Reifen wird Heidenau K 60 Scout sein!! cool

An dieser Stelle ein großes Dankeschön an das Unternehmen Reifenwerk Heidenau, die diesen wunderbaren Reifen herstellt.

 


 

Heidenau K 60 Scout - die 2. Runde!

 

Heute, am 12.04.2014, habe ich bei Kilometerstand 40.330 km die alten Pellen runternehmen lassen und die neuen Scouts draufziehen lassen.

 

vorn

 

hinten

 

Interessant ist, daß der durchbrochene Mittelsteg nun in einem Stück um den Reifen rumläuft. Da hat Heidenau den Reifen weiterentwickelt. Finde ich allerdings etwas schade, da der durchbrochene Mittelsteg etwas mehr Grip auf losem Untergrund hatte.

Die Profiltiefe:

vorn: 6 mm

hinten: 12 mm

Da hat Heidenau nichts geändert.

 

Dieses Jahr wird der Reifen wieder voraussichtlich die Insel Römö sehen und viele Kilometer Schotter in Finnland befahren.

Allerdings habe ich nun vor, deutlich mehr offroad im Osten zu fahren.

Ich bin gespannt, ob der neue K 60 Scout das sehr hohe Niveau der verschlissenen Reifen hält.

Aber ich denke, ich werde nicht enttäuscht. cool

 


 

update 15.08.2014

 

Der neue Reifen ist nun auf der Insel Römö sowie in Finnland gewesen.

Er sah viel dänischen Sandstrand, ein paar Hundert Kilometer deutsche Autobahn, viele Kilometer finnische Landstraße und Schotterpisten und auch deutsche Landstraßen.

Der Kilometerstand der Reifen steht bei 4100 km

Profiltiefe:

vorn: 5,5 mm

vorn: 10 mm

 

 

Wie zu erwarten war, ist der Reifen völlig unauffällig und macht seinen Dienst. Die Fahrten bei voller Beladung offroad über Waschbrettpisten steckt er locker weg. Harte Bremsmanöver, Drifts, durchdrehendes Rad beim Blitzstart, brüllende Hitze und schnell wechselnde Untergründe macht er ohne Murren mit.

 

Was bei der Einfahrzeit aufgefallen ist, daß diese Reifen keine Einfahrzeit brauchten. Also keine Eierei wie bei den Reifen vorher. Hier hat Heidenau anscheinend nachgebessert.

 


 

Heidenau K60 Scout - die dritte Runde!

15.03.2016

 

Nachdem ich meine Tenere verkauft habe und ich die neue CRF 1000 L Africa Twin gekauft habe, kam nur eine Reifenpaarung in Frage: Der Heidenau K60 Scout!

Hinten ist ein 150er 18 Zoll drauf. Ein 18 Zoll Hinterreifen ist nicht so oft zu sehen.

Ich bin die ersten Tagen illegal gefahren, da es noch kein Gutachten gab. Seit dem 14.03.2016 steht das Gutachten zur Verfügung.

 

Die Profiltiefe ist im Auslieferungszustand wie folgt:

Vorn: 6 mm

Hinten: 13 mm

Ist also quasi auf dem Niveau des 140er bei der Tenere.

 

Der Reifen wirkt auf der Africa Twin wirkt gut!!

 

 

 

Meine ersten Eindrücke:

Der Reifen ist nicht ganz so ruhig auf der Straße wie ein reiner Straßenreifen. Die Laufgeräusche sind zeitweilig sehr deutlich. Beides ist weder gefährlich noch nervig. Mich stört es nicht.

Bei Kälte ist er recht gut, wobei ich auch nicht so schnell fahren kann, da der Motor nicht eingefahren ist. In schnellen Kurven mit 100 km/h bei 0° geht in Ordnung. Kleine Kurven mit normaler ruhiger Fahrweise und Schräglage ist er unauffällig. Er läßt sich relativ gut händeln. Wie gewohnt also.

Offroad bin ich bisher nur einen kleinen Feldweg mit bis zu 70 km/h gefahren. Und einen kleinen Waldweg mit festgefahrener aber etwas schmieriger Oberfläche. Hier ist er bei schnellen Gaswechsel gut kontrollierbar. 

 


 

update 29.05.2016

 

Hier eine erste Zwischenbilanz nach 2597 km.

Der Reifensatz hat folgende Profiltiefe:

Vorn: ca. 5 mm

Hinten: ca. 11 mm

 

Der Reifen hat eine Superhaftung auch bei Nässe und Kälte. Bei gemäßigten Offroad im Wald und auf Schotter macht er sich gut. Ich fahre allerdings auch nicht anders  Im Alltag ist er absolut unauffällig!

Er verliert keine Luft wie der eine oder andere Reifen vorher. Er hat bei meiner Africa Twin keine Einfahrzeit. Er macht allerdings laute aber erträgliche Rollgeräusche vor bei zügiger Fahrt. Bei langamer Fahr merkt man deutlich die Profilblöcke.

Ich bin den Reifen bis zu 160 km/h gefahren und läuft sauber in der Spur.

 


 

update 14.07.2016

 

Nun neue Informationen nach 3570 km Reise in Norwegen mit ca. 1000 km Offroad und viel Regen meist mit Gepäck und ohne Sozia. Es sind jetzt insgesamt 6784 km gefahren.

 

Die Reifen haben nun folgende Profiltiefe:

Vorn. 5,0 mm

Hinten: 10,0 mm

 

Der Reifen macht eine ausgesprochen gute Figur auf der neuen Africa Twin!

Nie läßt er einen in Stich, hat eine sehr gute Haftung bei Regen und kühlen Temperaturen und bei Reisegepäck jenseits von 150 km/h läuft er sehr spurstabil. Luft mußte ich nicht nachpumpen. Ohne Asphalt ist der Reifen gut!

 

 

 

 

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